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Everything’s better with Zombies!

Zombies machen alles besser!

Jedenfalls scheint das in den letzten Jahren die Devise zu sein. Zombie-Add-Ons für Spiele everywhere. Und so sehr mir die Untoten Menschenfresser auch sympathisch sind, es hat sich eine Übersättigung eingestellt.

Und das nicht erst in den letzten Monaten. Schon bei dem Add-On „Undead Nightmare“ für das eigentlich großartige Red Dead Redemption konnte ich nur mit den Augen rollen und habe das auch erstmal links liegen gelassen. Mittlerweile habe ich es gespielt und muss sagen … ja, ganz nett. Nicht mehr, nicht weniger. Wirklich brauchen tue ich das aber nicht.

Ähnliche Probleme habe ich mit der vielgelobten Comic-Verfilmung The Walking Dead. Habe jetzt drei Folgen gesehen und ärgere mich während des Schauens eigentlich nur. Über den uninteressanten Protagonisten, nicht nachvollziehbare Entscheidungen und andere Kleinigkeiten, die mir den Spaß an dieser Serie vermiesen. Werde die Staffel wohl trotzdem zu Ende gucken, aber Priorität hat das nicht.

Schade eigentlich, denn ich sehe bei einer TV-Serie zum Thema Zombie-Apokalypse eigentlich ein hohes Potential. Schließlich sind die Beziehungen unter den Überlebenden der Dreh- und Angelpunkt eines jeden Zombie-Films, eigentlich nur logisch, dass auf eine Serie auszuweiten, so dass man mehr Zeit für Charakterentwicklung und Co. hat. Zugegeben, nach nur drei Folgen kann ich über die Entwicklung der Figuren noch nicht wirklich viel sagen, meckern tue ich trotzdem ununterbrochen. Und ein unsympathischer Protagonist macht mir den Einstieg in eine solche Serie immer schwer …

Kommen wir noch kurz zu Dead Island, dem quasi Borderlands mit Zombies.

Auch hier bin ich unterwältigt, eben weil das Waffensammeln und Questen nicht halb so viel Spaß macht, wie in Borderlands. Und wenn ich das unbedingt mit Zombies haben möchte, kann ich immer noch das Add-On Dr.Neds Insel der Zombies spielen, welches wirklich viel Spaß gemacht hat.

Und so gefällt mir bei Dead Island am besten, dass man Energie Drinks zum wiederaufladen der Gesundheit benutzt. Das spricht mich persönlich an, da ich zunehmend süchtig nach Monster Energie werde.

Ansonsten, Resident Evil 6 und ZombiU… schnarch schnarch … Gönnt den Untoten doch auch mal etwas Ruhe und lasst euch was Besseres einfallen.

52 Games #30: Film

Resident Evil also. Eine etwas naheliegende Wahl für das Thema Film, mag man denken , schließlich sind die mittlerweile vier filmischen Umsetzungen genauso dämlich wie erfolgreich. Ich habe mich allerdings aus einem ganz anderen Grund für RE entschieden.

Meine heutige Meinung über das komplette Resident Evil Franchise lässt sich am besten mit dem Wort „Meh“ beschreiben. Wer’s nicht schon weiß, Urban Dictionary sagt dazu:
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Indifference; to be used when one simply does not care.
A: What do you want for dinner?
B: Meh.


„The verbal equivalent of a shrug of the shoulders.“

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Mit Resident Evil 4 hatte ich auf der Wii zwar viel Spaß, aber mit Teil 5 ist das auch schon wieder total eingebrochen und die Spin-Offs sind alle an mir vorbei gegangen. Kurz gesagt: meh!

Hätte man 1996 allerdings mein 12-jähriges Ich zu dem Thema gefragt, wäre die Antwort anders ausgefallen.

„Resident Evil ist neu, sau brutal, sau gruselig und überhaupt, der heiße Scheiss!“

Woher ich das wusste, obwohl ich damals noch gar keine PlayStation hatte? Ganz einfach, ich hatte bei einem Kumpel das Intro zum Spiel gesehen. Ja genau, dieses miese Filmchen in B-Movie Optik, dargeboten von C-Klasse Darstellern, über das wir heute, in Zeiten von halbstündigen CGI-Zwischensequenzen vor und nach jedem Bosskampf nur lächeln können.

Aber in meinen jungen Jahren übte eben dieser Intro-Film eine große Faszination auf mich aus. Klar bekam ich davon total schiss, aber ich könnte trotzdem nicht wegsehen. Also lieh ich mir irgendwann die PlayStation eines Freundes sammt des Spiels aus und versteckte es vor Mami und Papi, denn die hätten das bestimmt nicht gut gefunden.
Wirklich spielen konnte ich das damals allerdings nicht. Dafür war ich einfach zu schlecht und hatte viiiieeeel zu viel Angst.
Trotzdem treibt mir auch heute das Intro ein fettes Grinsen aufs Gesicht und das ist mehr, als ich über die anderen Teile der Serie (oder die Filme) sagen kann.