Tag-Archiv für 'volle-energie!'

[52 Animations #6] Can you feel the thunder inside?!

Weiter gehst mit 52 Animations. Habe eine Woche ausgesetzt, weil keine zündende Idee und andere Sachen zu tun.
Nostalgie ist das aktuelle Thema und breiter gefächert könnte es kaum sein. Immerhin befasse ich mich hier sowieso schon viel mit Nostalgie und oft auch in Verbindung mit Serien oder Filmen, zuletzt auch bei meinem Gastbeitrag auf Retrovilla.de

Wofür sich dann also genau entscheiden? Eigentlich ganz einfach …

Wie unschwer zu erkennen ist, hatte ich als kleiner Hüpfer einen sehr gesunden Fernseh-Appetit und mein Lieblingsgericht waren Action-Cartoons aus den 80‘er oder 90‘er Jahren. Nun ist nicht von der Hand zuweisen, dass diese Serien alle nach einer erstaunlich ähnlichen Formel funktionieren. Die Episoden haben fast immer dieselbe Handlung, bzw. die Handlung ist nach dem immer gleichen Schema aufgebaut, die deutsche Synchronisation ist ziemlich fürchterlich, das Intro ist immer besser als der eigentliche Cartoon (besonders, was die Qualität der Animationen angeht) und heutzutage ist das alles nur noch zu ertragen, wenn an sich eben auf die Nostalgie bezieht.

Diese Woche hätte ich also über einen ganzen Batzen von Serien schreiben können, denn fast alles, was ich in einer bestimmten Kindheitsphase geschaut habe (BraveStar, Galaxy Rangers, Die 6 Millionen Dollar Familie, MASK, Silver Hawks, Defenders of the Earth, Transformers, Turtles usw.) ist aus einem ähnlichen Holz geschnitzt und würde prima zum Thema passen.

Entschieden habe ich mich dann aber für den absoluten König des Scifi-Action-Cartoon Genres, die Serie, die alles was zu dieser Formel gehört in Reinkultur bietet. Ich spreche natürlich von:

Saber Rider and the Star Sheriffs

Ich könnte nun einen ganzen Aufsatz über den Kampf der tapferen Star Sheriffs gegen die bösen Outrider aus der Phantom-Zone schreiben, oder auch auf die zahlreichen Änderungen eingehen, die die westliche Version der Serie vom japanischen Original unterscheidet, aber in Wirklichkeit wollen wir doch alle nur das geilste Cartoon-Intro aller Zeiten sehen, oder?

Na also …

Für noch mehr supi Cartoon Intros empfehle ich übrigens diese zwei Auflistungen meinerseits: Teil 1, Teil 2

Kleider machen Leute!

Hey, ich dachte mir, ich gehe jetzt auch unter die Fashion-Blogger, weil davon gibt es noch nicht genug.

Mein absoluter Mode-Tip daher: Jeans und T-Shirt. Das ist genau mein Ding, will heissen, was anderes gibts bei mir nicht.

Zu alten Szene-Zeiten durften es natürlich nur schwarze Band Shirts sein. Mein erstes war das Cover von der Platte „No Cause for Concern“ von Vice Squad. Das blieb auch langze Zeit mein Einziges, weshalb ich es ständig trug und selten wusch. Damals hatte ich auch jeden Tag dieselben Schuhe an.
Später kamen natürlich diverse andere Shirts hinzu, hauptsache Bandnamen standen drauf.

Wie dieser Blog hier vermuten lässt, hat sich mein Aufmerksamkeitsfokus deutlich hinzu den diversen „Nerd“ Themen verschoben (wobei die natürlich auch zu meiner Punker Zeit schon präsent waren.) Das wirkte sich in den letzten Jahren auch verstärkt auf meine T-Shirt Sammlung aus und daher will ich hier nun einige meiner Lieblingsstücke präsentieren:

Weyland-Yutani / Alien

I am your Father!

Mehr Fotos nach der nächsten Maus … (mehr…)

Die Bibel muss da weg!


By the Power of Grayskull!

Langsam aber sicher wird meine Checkliste immer kleiner und alles neigt sich dem Ende zu. Nun sind auch die schriftlichen Prüfungen geschafft, von einer habe ich auch bereits das Ergebnis, mit dem ich sehr zufrieden bin. Jetzt noch ein letztes Mal eine Woche Blockunterricht und dann schließlich die mündliche Abschlussprüfung.

Sentimentale Gedanken dazu spare ich mir für die Zeit danach auf. Für die ist ebenfalls gesorgt. Nächste Woche unterschreibe ich meinen Arbeitsvertrag. Alles in trockenen Tüchern, wie man so schön sagt.

Die letzte Schulwoche war anstrengend und angenehm zugleich. Samstag und Sonntag war noch lernen für die zweite schriftliche Prüfung am Montag angesagt, was Seb und ich mit einem Marathon der dritten Game of Thrones Staffel koppelten. Seine Reaktionen auf die Hochzeit zu beobachten, war sehr amüsant (ihr Fans wisst, was ich meine).

Die Prüfung selbst lief ziemlich gut. Psychologie ist aber auch einfach ein feines Fach.

Im Kino kam diesmal nichts Ordentliches, also wurde der Rest der Woche mit vielen Filmen entspannt bei Seb zu Hause verbracht (Auflistung der Streifen folgt im nächsten Movie Madness Beitrag), unterbrochen nur von mehreren Partien Tischtennis, bei denen ich meisten deutlich verlor, der einen oder anderen Runde Magic:The Gathering und der Entdeckung, dass ich ein ganz passabler Billardspieler bin.

Zitat der Woche war definitiv:

„Wir bauen den Laptop auf dem Altar auf. Die Bibel muss da weg.“

Auf Kontext werdet ihr vergeblich warten :-)

Direkt nach meiner Rückkehr nach Hause am Freitag war dann abends Vater-Sohn Picknick angesagt. Ich würde solche Veranstaltungen nicht pauschal als notwendiges Übel des Elterndaseins bezeichnen, dennoch sind solche Situationen für mich sowohl befremdlich wie auch unangenehm. Kontakte mit anderen Eltern geben mir meistens das Gefühl, innerlich sehr jung geblieben zu sein und mit anderen Erziehungsberechtigten wenig bis gar nichts gemeinsam zu haben.

Die anwesende Erzieherin gab sich alle Mühe, mich bei den alteingesessenen Vätern zu integrieren und bot mir mehrmals an, mich doch einfach zu ihnen zu setzen. Die meisten hatten die Veranstaltung des Kindergartens aber wohl mit einem Campingurlaub verwechselt und saßen im Kreis auf Klappstühlen, tranken Bier und rauchten.

Da kam es mir sehr gelegen, dass mein Sohn ständig in meiner Nähe bleiben wollte und die meiste Zeit auf meinen Schultern verbrachte. Mit den Dorfleuten Bier trinken und Stammtischgespräche zu führen, das kann ich mir gerade noch verkneifen. Konnte die Kindergärtnerin ja nichts für – danke, aber nein danke!

Zu was für einer Art Vater macht mich das? Zu einem, der sich nach einer langen Schulwoche noch bereitwillig beim Topfschlagen blamiert. Und dabei ein Saber Rider T-Shirt trägt.

Playlist:
Anamanaguchi – Endless Fantasy
Kaput Krauts – Quo Vadis, Arschloch
Inner Conflict – Schere, Klebstoff, Papier

Gamelist:
Duke Nukem Forever (PS3)
Borderlands 2 (PS3)
Mass Effect 3 (PS3)

52 Games #30: Film

Resident Evil also. Eine etwas naheliegende Wahl für das Thema Film, mag man denken , schließlich sind die mittlerweile vier filmischen Umsetzungen genauso dämlich wie erfolgreich. Ich habe mich allerdings aus einem ganz anderen Grund für RE entschieden.

Meine heutige Meinung über das komplette Resident Evil Franchise lässt sich am besten mit dem Wort „Meh“ beschreiben. Wer’s nicht schon weiß, Urban Dictionary sagt dazu:
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Indifference; to be used when one simply does not care.
A: What do you want for dinner?
B: Meh.


„The verbal equivalent of a shrug of the shoulders.“

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Mit Resident Evil 4 hatte ich auf der Wii zwar viel Spaß, aber mit Teil 5 ist das auch schon wieder total eingebrochen und die Spin-Offs sind alle an mir vorbei gegangen. Kurz gesagt: meh!

Hätte man 1996 allerdings mein 12-jähriges Ich zu dem Thema gefragt, wäre die Antwort anders ausgefallen.

„Resident Evil ist neu, sau brutal, sau gruselig und überhaupt, der heiße Scheiss!“

Woher ich das wusste, obwohl ich damals noch gar keine PlayStation hatte? Ganz einfach, ich hatte bei einem Kumpel das Intro zum Spiel gesehen. Ja genau, dieses miese Filmchen in B-Movie Optik, dargeboten von C-Klasse Darstellern, über das wir heute, in Zeiten von halbstündigen CGI-Zwischensequenzen vor und nach jedem Bosskampf nur lächeln können.

Aber in meinen jungen Jahren übte eben dieser Intro-Film eine große Faszination auf mich aus. Klar bekam ich davon total schiss, aber ich könnte trotzdem nicht wegsehen. Also lieh ich mir irgendwann die PlayStation eines Freundes sammt des Spiels aus und versteckte es vor Mami und Papi, denn die hätten das bestimmt nicht gut gefunden.
Wirklich spielen konnte ich das damals allerdings nicht. Dafür war ich einfach zu schlecht und hatte viiiieeeel zu viel Angst.
Trotzdem treibt mir auch heute das Intro ein fettes Grinsen aufs Gesicht und das ist mehr, als ich über die anderen Teile der Serie (oder die Filme) sagen kann.