Tag-Archiv für 'serien'

I‘ve read the fucking books!

The Axis of Awesome – Rage of Thrones

Aus aktuellem Anlass.

Ne, mal im Ernst: Ich finde diese „Ich bin besser, weil ich die Bücher gelesen habe“ Debatte super unnötig und mich erinnert das irgendwie an den Krieg zwischen Konsolen- und PC-Gamern.

Trotzdem, ich habe die Bücher gelesen und finde Gespräche mit Leuten, die nur die Serie kennen ziemlich anstrengend. Da komme ich schon ins Grübeln, was jetzt in welchem Buch passiert ist und wo ich eventuell aus versehen was verraten könnte usw. Ein hintergründiges Grinsen kann ich mir da manchmal auch nicht verkneifen …

The Axis of Awesome / Website / Facebook

I should have killed you!

Nur kurz ein paar Worte zur neuen Staffel Game of Thrones (Keine Spoiler!):

Von der ersten Folge der dritten Staffel war ich damals eher enttäuscht und die volle Begeisterung für die Serie setzte erst so ab der dritten Episode wieder ein. Diesmal bin ich mit dem Start der Staffel direkt äußerst zufrieden. Alle mir wichtigen Charaktere bekam etwas Screentime, es gab einige schöne Wortgefechte und auch noch ein echtes Gefecht. Mit Schwertern und Blut und so.

Der neue Darsteller von Daario Naharis gefällt mir deutlich besser als der Alte, wobei er immer noch kein Stück so aussieht, wie die Rolle im Buch beschrieben wird. Auch Oberyn Martel finde ich passend gecastet.

Und naja, jetzt sitze ich halt auf glühenden Kohlen, in welcher Folge die Nächsten abkratzen und wie das wieder alles in Szene gesetzt wird.

Ich freue mich, dass die Serie endlich weitergeht und mich das Fieber diesmal gleich gepackt hat.

Zwischendurch hatten Lisa und ich auch noch angefangen Sherlock zu gucken, was uns ganz gut gefallen hat. Teilweise arg konstruiert, aber durchweg unterhaltsam.

… und wann kommt jetzt nochmal Buch Nummer 6 (11-12 in Deutschland) raus? Seufz …

Check your privilege!

Ich mag die Serie Californication. Sehr sogar. Vielleicht, weil sie mich wehmütig an die Zeit denken lässt, in der ich mich noch selbst als „Autor“ bezeichnet habe und ein tägliches Schreib-Minimum hatte. Sicher aber auch, weil Handlung, Dialoge und Figuren einfach sehr gut gemacht sind. Außergewöhnlich, treffsicher, witzig usw.

Da jetzt die aktuelle Staffel auf Deutsch verfügbar ist, nehmen meine Frau und ich die Gelegenheit war, uns die Folgen nochmal anzusehen. Und so viel Spaß, wie es auch beim zweiten Mal noch macht, ist mir doch wieder etwas aufgefallen, was mich beim Ersten ansehen im Originalton schon massiv gestört hat.

Die Figur der Ophelia.

So klug, wie ich die Autoren der Serie auch eigentlich einschätze, was sie sich dabei gedacht haben, erschließt sich mir nicht.

Ophelia ist ein straw-feminist (in Ermangelung eines treffenderen deutschen Wortes). Was das ist, erklärt dieses Video von Anita Sarkeesian ziemlich gut. Als Kurzfassung kann man aber sagen, eine straw-feminist ist so angelegt, dass ihre (feministischen) Überzeugungen dem Zuschauer wie extremistischer Schwachsinn vorkommen müssen. Und alle können dann mit dem Finger darauf zeigen und sagen, schaut euch dieses männerhassende Biest an, DAS ist das Gesicht des Feminismus.

Und das geht mir tierisch auf den Geist und verdirbt mir wirklich den Spaß an den Episoden, in denen Ophelia vorkommt. Was hat der Quatsch in dieser Serie zu suchen?

Gibt es Frauen, die wirklich solche Ansichten haben? Vielleicht. Hat Männerhass, wie er hier dargestellt wird, was mit Feminismus zu tun? Nope. Aber solche straw-feminists in den Medien, können das Bild erzeugen, dass es sich eben darum dreht. Vor allem, wenn die Zuschauer mit der Materie nicht vertraut sind (meist natürlich, weil sie sonst damit kaum in Berührung kommen.)

Also, Serie top, Figur mega nerv!

Rant over!

Playlist:
Minor Threat – Discographie
Kaput Krauts – Bombing your Kleinstadt
Black Flag – My War

Gamelist:
Final Fantasy IX (Vita)
Corpse Party (Vita)
Dragon’s Crown (Vita)

Valar Dohaeris!

Nach der ersten Folge der neuen Staffel Game of Thrones schrieb ich dieses hier:

Ich will wie­der nichts spoi­lern, aber wir wur­den mit der Folge ab­so­lut nicht warm. Ich hoffe, dass sich das im Laufe der Staf­fel än­dert, denn wir haben uns wirk­lich sehr dar­auf ge­freut.


Ganzer Beitrag hier.

Mittlerweile sind wir bei Folge acht angekommen und sehen uns vermutlich heute Abend die aktuelle Episode neun an und ich muss sagen, es hat sich zum Glück wirklich deutlich gesteigert. Ab etwa Folge drei geht es steil bergauf und es kam auch wieder das altbekannte und geliebte GoT Feeling auf.

Einige Änderungen der Story sagen mir zwar immer noch nicht zu, andere kann ich aber gut nachvollziehen. Lediglich mit der Auswahl der Schauspieler für die neuen Rollen bin ich teilweise wirklich unzufrieden. Besonders Mance Rayder und Daario Naharis entsprechen absolut nicht dem Bild, welches ich beim lesen der Bücher im Kopf hatte – und im Falle von Daario auch kein Stück der Beschreibung aus den Büchern …

Das sind aber nur Kleinigkeiten, die den Genuss der dritten Staffeln nur geringfügig schmälern. Ich bin einfach froh, dass ich nach den Startschwierigkeiten doch wieder richtig in die Serie reingekommen bin und gleichzeitig wehmütig, weil nach zwei Folgen schon wieder alles vorbei ist und wir wieder mindestens ein Jahr auf die nächste Staffel warten können …

Wer aus meinem exklusiven Leserkreis schaut die Serie noch?

Update über Schule und Prüfungen gibts kurz vorm Ende. Bin am Lernen für die Abschlussprüfungen …

Playlist:
The Offspring – Smash
Inner Conflict – Anschlusstreffer
Fliehende Stürme – Himmel steht still

Gamelist:
Mass Effect 3 (Ps3)
Sonic Rush Adventure (NDS)
Deus Ex: Human Revolution (Ps3)

Valar Morghulis!

Endlich ist die dritte Staffel Game of Thrones gestartet! Lisa und ich haben uns natürlich sofort die erste Folge zu Gemüte geführt …
… und waren erstmal enttäuscht.

Auf der einen Seite war es natürlich toll, die Figuren und die genaieln Sets wiederzusehen, andererseits haben wir beide die Zeit zwischen Staffel zwei und drei dazu genutzt, alle 10 Bücher des Liedes von Eis und Feuer zu lesen und auch wenn ich die Serie für eine der besten Literaturverfilmungen aller Zeiten halte, fallen jetzt alle Änderungen deutlich auf und manche sind auch einfach störend.

Ich will wieder nichts spoilern, aber wir wurden mit der Folge absolut nicht warm. Ich hoffe, dass sich das im Laufe der Staffel ändert, denn wir haben uns wirklich sehr darauf gefreut.

Ach ja: Habe mich mal an einer About me Seite versucht. Wer einen anderen Browser als Firefox hat, möge mir doch bitte mal sagen, ob die Schrift dort auch so ein zerschossenes Format hat. Bekomme das mit dem Editor irgendwie nicht in den Griff.

Playlist:
Bombing your Kleinstadt – Kaput Krauts/NeinNeinNein Split
Metallica – Master of Puppets
Amen 81 – The Hit Pit

You talkin‘ to me?

Jetzt wo wir alle Folgen von Big Bang Theory und Greys Anatomy durchhaben, musste was Neues her. Über Breaking Bad hatten wir nur Gutes gehört (und das ist noch untertrieben), aber mich hat die erste Folge nicht vom Hocker gerissen – eigentlich war es auch nicht die erste Folge, denn den Piloten hatte Lisa schon geguckt und wollte ihn nicht direkt noch einmal sehen, also bin ich quasi mit der zweiten Folge eingestiegen. Die Geschichte ist super, zugegeben. Wenn ich Produzent in Hollywood wäre und ein Drehbuchschreiber wäre mit einer Story über einen an Lungenkrebs erkrankten Chemielehrer, der anfängt Crystal-Meth zu kochen um Kohle für seine Familie ranschaffen, vor der er seine Krankheit geheim hält, an mich herangetreten, hätte ich den mit Geld überschüttet. Gute Idee also. Gute Schauspieler auch. Alles Gut. Trotzdem hat es nicht peng gemacht. Kein Funke zum überspringen. Kann man wohl nix machen.

Also haben wir angefangen, Californication zu gucken. Hatte vor längerer Zeit schon mal im Fernsehn in ein paar Folgen reingeschaut und war immer begeistert.

In Californication geht es um einen Schriftsteller mit Schreibblockade. Das sagt mir was, damit kann ich was anfangen. Ich hab auch mal geschrieben. Über einen großen Zeitraum sogar sehr regelmäßig. Täglich, um genau zu sein. Mindestens eine Seite. An guten Tagen auch mal acht bis zehn. Da kommt auf die Dauer einiges zusammen und so bin ich auch eine dieser armen Würste mit einem unfertigen Roman in der Schreibtischschublade. Der wohlgemerkt total scheisse ist. Für ein größeres Werk war es einfach noch zu früh. Weiß ich jetzt. War mir damals egal.

Hab irgendwann auf Kurzgeschichten umgesattelt. Die ersten Versuche waren ebenfalls scheiße. Keine Ahnung vom Aufbau einer Handlung, aber einen auf dicke Hose machen. Sprache hatte ich drauf, das hat auch damals keiner bezweifelt, aber das ist nun mal nicht alles.

Mit der Zeit wurden die Storys besser. Erst kam eine, die war ganz nett. Vor allem war sie schön kurz. Danach schrieb ich eine, die war gut. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Der Titel gefällt mir heute noch: Attack of the Schoolgirl Hookers. Mit ein paar Veränderungen hätte das was draus werden können. Hab aber nie wieder Arbeit reingesteckt.
Dann kam eine, die war wirklich gut, und wenn sie irgendwann mal jemand drannsetzt und sie kräftig aufpoliert, könnte sie sogar mehr als nur gut sein. Aber ob ich dieser jemand sein werde?
Sieht eher nicht so aus …

Ich habe seit über einem Jahr nichts mehr Derartiges geschrieben. Für die Schule glüht die Tastatur, ca. 80-100 Seiten im ersten Jahr.

Ansonsten ist dieser Blog das erste halbwegs kreative, was ich seit langer Zeit zu digitalem Papier bringe. Und es macht verdammt großen Spaß. Und selbst wenn es nur eine kleine Handvoll Menschen lesen, hat sich meine Leserschaar mindestens verdoppelt.

Puh, sitze wieder hier im Hotel. Erster Tag der Schulwoche ist rum, four more to go. Und ich habe gerade Taxi Driver gesehen. Vielleicht auch daher die miese Laune.