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52 Games #30: Film

Resident Evil also. Eine etwas naheliegende Wahl für das Thema Film, mag man denken , schließlich sind die mittlerweile vier filmischen Umsetzungen genauso dämlich wie erfolgreich. Ich habe mich allerdings aus einem ganz anderen Grund für RE entschieden.

Meine heutige Meinung über das komplette Resident Evil Franchise lässt sich am besten mit dem Wort „Meh“ beschreiben. Wer’s nicht schon weiß, Urban Dictionary sagt dazu:
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Indifference; to be used when one simply does not care.
A: What do you want for dinner?
B: Meh.


„The verbal equivalent of a shrug of the shoulders.“

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Mit Resident Evil 4 hatte ich auf der Wii zwar viel Spaß, aber mit Teil 5 ist das auch schon wieder total eingebrochen und die Spin-Offs sind alle an mir vorbei gegangen. Kurz gesagt: meh!

Hätte man 1996 allerdings mein 12-jähriges Ich zu dem Thema gefragt, wäre die Antwort anders ausgefallen.

„Resident Evil ist neu, sau brutal, sau gruselig und überhaupt, der heiße Scheiss!“

Woher ich das wusste, obwohl ich damals noch gar keine PlayStation hatte? Ganz einfach, ich hatte bei einem Kumpel das Intro zum Spiel gesehen. Ja genau, dieses miese Filmchen in B-Movie Optik, dargeboten von C-Klasse Darstellern, über das wir heute, in Zeiten von halbstündigen CGI-Zwischensequenzen vor und nach jedem Bosskampf nur lächeln können.

Aber in meinen jungen Jahren übte eben dieser Intro-Film eine große Faszination auf mich aus. Klar bekam ich davon total schiss, aber ich könnte trotzdem nicht wegsehen. Also lieh ich mir irgendwann die PlayStation eines Freundes sammt des Spiels aus und versteckte es vor Mami und Papi, denn die hätten das bestimmt nicht gut gefunden.
Wirklich spielen konnte ich das damals allerdings nicht. Dafür war ich einfach zu schlecht und hatte viiiieeeel zu viel Angst.
Trotzdem treibt mir auch heute das Intro ein fettes Grinsen aufs Gesicht und das ist mehr, als ich über die anderen Teile der Serie (oder die Filme) sagen kann.