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The Battle For Everyone’s Portable Soul!

Spoony hates everything! And this time I am with him! Well … sort off …

Seinen (komödienhaft überzogenen) Hass auf Final Fantasy X konnte ich noch nie nachvollziehen und auch FF VIII finde ich nicht so schlimm, aber Teil X-2 (How do you sequalize a sequel?) ist einfach … meh! Alles ist weder wirklich gut noch schlecht. Das Kampf-/Jobsystem: ist ok. Die Story: ist vorhanden. Die Charaktere: sind da, ja. Aber nichts hinterlässt einen bleibenden Eindruck oder lässt einen kreativen Funken erkennen.

Zugegeben, ich habe bisher nur etwa 10 Stunden gespielt, aber es kam mir so vor, als würde ich einen der vielen uninspirierten J-RPG Aufgüsse spielen, der versucht, im Fahrwasser von Final Fantasy auf Käuferfang zu gehen und keinen „echten“ Teil der Serie.

Es ist also ganz nett, dass X-2 als Downloadcode beim Kauf von Teil X dabei war und ich es so mal anspielen konnte, aber das war es dann vermutlich auch mit dem Thema.

Viel wichtiger:

Um das Loch zu füllen, dass der Abspann von Persona 4 in meinem Herzen hinterlassen hat, habe ich mir Persona 3 Portable (im Bundle mit Persona 2: Innocent Sin) besorgt. Zwar fand ich P3 nicht mal ansatzweise so großartig wie Teil 4, trotzdem habe ich gerade viel Spaß damit und bin erstaunt darüber, wie wenig die doch sehr drastischen Änderungen zwischen der normalen PlayStation 2 Version und der tragbaren PSP-Version den Spielspaß angreifen.

Denn für die portable Ausgabe wurden nicht nur die animierten Zwischensequenzen gestrichen, auch die In-Game-Cutscenes fehlen vollständig und wurden durch Standbilder im Stile eines Visual-Novels ersetzt. Klingt erstmal doof, tut dem Ganzen aber wie gesagt keinen Abbruch, da die Persona Spiele ja eh zu 80% aus den Unterhaltungen mit NPCs und zu 20% aus Grindorgien in zufallsgenerierten Dungeons bestehen. Und das klappt auch hier hervorragend. Zusätzlich hat P3P noch einen neuen, weiblichen Hauptcharakter, der auf andere Social Links trifft und natürlich veränderte Dialoge hat.

Bin schon gespannt, ob ich Persona 3 diesmal zum Ende bringe. Zwischendurch werde ich auch sicherlich in Teil 2 mal reinschauen.

Gamelist:
Persona 3 Portable (Vita)
Shadowrun: Returns (PC)
Hearthstone (PC)

The Battle For Everyone’s Soul!

Während ich das schreibe, läuft auf der Vita neben mir der Abspann von Persona 4 Golden. Nach 64 Stunden und 56 Minuten und einigen falschen Abzweigungen (die mir auch das „Bad Ending“ beschert hatten), habe ich das „True Ending“ freigeschaltet und so ziemlich alles gemacht, was man beim ersten Durchgang – also ohne New Game+ – tun kann.

Und ich habe dieses Gefühl dabei, das schwer zu beschreiben ist, aber das jeder kennt, dieses Gefühl, dass man bekommt, wenn man ein gutes Buch zuklappt oder einen großartigen Film gesehen hat.
Ich habe in letzter Zeit wieder viel gespielt, aber schon lange hat kein Spiel mir mehr dieses Gefühl gegeben. Ein Gefühl der Vollständigkeit und Befriedigung, wie es eben nur ein außergewöhnliches Game kann.

Persona 4 Golden ist mit Abstand das beste Japano-Rollenspiel, und locker auch das beste Spiel überhaupt, dass ich seit langer, verdammt langer Zeit spielen durfte.

Dabei muss man sagen, dass die Story lediglich ganz in Ordnung, und die Prämisse, besonders für J-RPGs, ziemlich abgeschmackt ist, aber P4 hat einfach eine Menge Herz und Charakter. Und tolle Charaktere; eben Charaktere mit Charakter. Die zwar typische Anime-Klischees bedienen (alle fahren auf den stummen Protagonisten ab, süße Schulmädchen die einen Senpai nennen usw.), dabei aber trotzdem lebendig wirken und einem ans Herz wachsen.

Schon der Vorgänger auf der PS2 hat mir sehr gut gefallen, aber irgendwie wollte da trotz ebenfalls 60-70 Stunden Spielzeit der Funke nie so komplett überspringen, auch wenn das Spielprinzip (ich beschrieb es jemandem mal als Mischung aus Diablo, einer Dating-Simulation und Pokemon) nahezu identisch ist und auch Persona 3 von interessanten Charakteren bewohnt wird.

Aber Teil 4 (und besonders die Golden-Version) ist einfach so ein extra vollgestopftes Paket an Content, dass es einen förmlich erschlägt. Allein die ganzen Fetch-Quests, und die Quizshow und alle Social-Links und Jobs und natürlich die gute (englische) Synchronisation, toll animierte Zwischensequenzen, ach, ich könnte ewig so weiter schwärmen.

Und jetzt bin ich echt traurig … weil dieses geniale Spiel vorbei ist und ich mich noch in dieser Phase befinde (und noch eine Weile befinden werde), in der mir jeder andere Titel, mit dem ich mir die Zeit zu vertreiben versuche, wie kalter Kaffee vorkommt …

Und deshalb ziehe ich meinen imaginären Hut vor Persona 4 und spreche trotz des Nischen-Genres eine absolut uneingeschränkte Kaufempfehlung aus! Mehr noch: wenn du eine PS Vita besitzt und P4G noch nicht gespielt hast, komme ich persönlich zu dir nach Hause und haue dir eine rein. Ins Gesicht!

Und ja, das auf dem Bild ganz oben ist ein T-Shirt. Ihr dürft vor Neid erblassen, danke.

Great Responsibility!

Edit: Jaja, Bilder immer selber hosten, ich weiß … werde mich darum kümmern … bald …

WTF is Pommessauce?!


It’s a me, a birthday present!

Hey Ho, zurück vom Kurzurlaub in mighty mighty Berlin.
Der Trip war ein Geburtstagsgeschenk meiner besseren Hälfte, und da ich, außer für einen Abend, an dem wir dort ein Konzert gegeben haben, noch nie in der Hauptstadt war, hatte ich mich sehr auf den Ausflug gefreut.

Unsere Ferienwohnung befand sich in Potsdam, fast direkt gegenüber des Filmstudios Babelsberg und Böörlin war relativ gemütlich mit der S-Bahn zu erreichen.

Während des Urlaubs habe ich verschiedene Dinge gelernt. Zum Beispiel:

1. Ich habe verlernt, wie man ausschläft
War jeden Tag gegen 9 Uhr hellwach und hatte auch die Stunden davor schon sehr unruhig geschlafen. Bin dann auch immer aufgestanden, damit Frau noch in Ruhe weiterschlafen konnte.
Bis mittags auspennen, I will miss you …

2. Majonäse = Pommessauce
Habe mich gleich am zweiten Tag als dummes Kleinstadtkind geoutet, als ich auf einen Behälter mit Pommessauce zeigte und etwas sagte wie: „WTF is Pommessauce?“ Die Bedienung der Pommesbude sah ich an, als hätte ich gefragt, ob denn nun der Rhein oder der Main durch Berlin fließt, und klärte mich auf, dass das natürlich Majonäse sein. Ja neee, is klar.

3. Frankfurt (am Main) ist ein Dreckloch
Das hatte ich schon in Hamburg festgestellt, aber jedes Mal, wenn ich in einer anderen Großstadt weile, fällt mir auf, was für eine miese Miststadt Frankfurt doch ist. Bezogen auf alles, also Architektur, Leute, öffentlicher Nahverkehr usw.

4. Neukölln ist ein Wort und man schriebt es mit doppel L
Wusste ich noch nicht.

5. Schilder und kleine Wortfetzen genügen meinem Gehirn um uralte Ohrwürmer zu triggern
Nachdem wir auf der Autobahn an Gotha vorbeiführen: BÄM!
Wenn wir mit der U-Bahn fuhren: BÄM!


Lisa im Beton-Dschungel

Touristenmäßige Aktionen haben wir eigentlich nur an einem Tag gemacht, passenderweise an dem mit dem schlechtesten Wetter. Wir waren am Alexanderplatz, am Brandenburger Tor, beim Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Checkpoint Charlie usw. Sightseeing halt.

Auf dem Kurfürstendamm ließ ich mir dann noch eine Beteiligung in irgendeiner Flüchtlingsspendenaktion aufschwätzen, einfach weil ich so ein netter Kerl bin und ich bei sowas immer angesprochen werde. Passe wohl voll ins Beuteschema.

Ansonsten ging es uns primär darum, uns locker zu machen, weswegen wir natürlich auch viel im Apartment rummhingen, bisschen Filme guckten und einfach die Seele baumeln ließen.

Abends gings dann meistens Essen, entweder in trauter Zweisamkeit oder mit Freunden, die schon seit längerem in der Hauptstadt wohnen.

Aus einer geplanten Einkaufstour durch Buch-, Comic- und Videospielläden wurde wegen akuter Lethargie nichts. Hatten auch einfach keinen Bock, irgendwo nach irgendwas zu suchen. Beim treiben lassen kamen wir dann doch an einem Comicladen vorbei, durch den ich mich auch kurz durchwühlte, die bloße Menge des Angebots erschlug mich aber einfach, so dass ich auch hier lieber Geld sparte und mir dafür lieber Ni No Kuni selbst zum Geburtstag schenkte.

Also, schöner Urlaub, ich bin wieder da, ich hab ein paar gute Ideen für neue Artikel, ich muss Montag wieder arbeiten und Ni No Kuni spielen, deshalb wird aus den Artikeln vermutlich nichts ;-)

Gameception!

Doing random side-quests in Skyrim really felt like busywork sometimes, and the whole game like having a second job ( a very fun one, though).

But, now that my PS3 is dead, I am playing the absolutly awesome Persona 3 on my trusty old fat PS2.

So, instead of meeting friends or studying for the real exams that I have to do next week, I play a game where you have to meet friends and study for exams … humans are strange.

Also, you can spend the whole day playing video games in this video game … it’s a game within a game

Gamelist:
Shin Megami Tensei: Persona 3 (PS2)
Final Fantasy VII (PSP)

Playlist:
Smashing Pumpkins – Machina: The Machines of God
Burial – Hungry Wolfes
Tocotronic – … es ist egal, aber

The prices for these Games are too damn high!

Happy-Skyrim-Day!

Heute kommt der fünfte Teil der Elder Scrolls Reihe raus, wie alle Rollenspiel-Nerd Kollegen natürlich schon wissen. Habe ich Interesse es zu spielen? Natürlich! Werde ich es mir bald kaufen? Natürlich nicht! Zwar hatte ich mit dem Vorgänger Oblivion ca. 80 Stunden meinen Spaß (ohne dabei den Hauptquest groß anzutasten – die Elder Scrolls Spiele arten echt in Arbeit aus, fast mehr als ein richtiger Job), aber der Preis, DER PREIS!!!

Eigentlich wollte ich jetzt darüber herziehen, dass es als aktuelles Game mit fast siebzig Öcken einfach zu teuer ist, habe aber gerade gesehen, dass es bei Amazon z.B. für fünfundfünfzig zu haben ist. Ist trotzdem ne Masse Holz, aber nicht so weit von den hundert Märkern entfernt, die Spiele quasi schon immer gekostet haben. Bei meiner momentan Arbeits- und Familiensituation ist so was aber trotzdem nicht drin. Was also tun? Abwarten und Tee trinken, bis man in jedem Elektronik-Markt die Game-of-the-Year-Edition mit allen Add-Ons für 20-30 Euro hinterher geworfen bekommt. Das mache ich mittlerweile schon seit Jahren so. Mit Oblivion, Fallout 3, Mass Effect 2 usw. war’s das gleiche. Entweder auf die reduzierten Versionen gewartet, oder einfach für noch weniger gebraucht gekauft.

Seit ich eine PlayStation 3 besitze (ebenfalls gebraucht), habe ich für genau zwei Spiele den vollen preis bezahlt, und zwar für Ressonance of Fate und Final Fantasy 13 (beides Japano-Rollenspiele). Final Fantasy musste ich als langjähriger Fan der Serie einfach sofort haben und hatte mir die Special Edition vorbestellt (und mir ein paar Tage Urlaub genommen, hähä). Auf meine Meinung zum Spiel mag ich jetzt hier nicht detailliert eingehen, sagen wir nur, ich hatte meinen Spaß damit, halte es aber für einen der schwächsten Teile der Serie. Ressonance of Fate dagegen war rausgeschmissenes Geld, da ich mit dem Titel einfach nicht warm werde. Liegt vielleicht an einem der beschissensten Tutorials der Spielgeschichte, aber das Kampf-System geht mir so was von gar nicht rein, und das ist bei dieser Art Spiele nun mal ein Dreh- und Angelpunkt.

Außerdem bin ich eine kleine Lusche und das Spiel ist mir einfach zu schwer. Das nehme ich auch als Anhaltspunkt, mich von Dark/Demons Souls gaaanz weit fernzuhalten. Wenn ich so richtig aufs Maul bekommen will, stecke ich lieber Super Probotector (Contra 3) oder Super Castlevania 4 in mein SNES, oder spiele ne Runde Earthworm Jim.

Neustes Futter für meine PS3 ist der vierte Star Ocean Teil. Costa quanta? Siebzehn Euro, wohoo.
Hab zwar erst so neun Stunden investiert, aber es scheint mir ein absolut klassisches JRPG mit moderner Optik zu sein. Flache Anime-Charaktere, hanebüchene Story, spaßiges Kampfsystem und dann KÄMPFE KÄMPFE KÄMPFE. Also genau das, was ich wollte und auch mal dringend wieder brauchte, nachdem in den letzten Monaten Dragon Age:Origins (noch mal Danke an Christian ;-) ) und Mass Effect 2 (geilor!) meine ganze Spielzeit aufgesaugt haben.

Playlist:
Samsas Traum – Heiliges Herz
Dead Kennedys – Frankenchrist
Inner Conflict – Anschlusstreffer