Tag-Archiv für 'japanese'

Ist dieses Sushi gerade explodiert?!

Da es jetzt am Sonntag für eine Woche mit der Arbeit auf Freizeit geht, nutzte ich meine geballten freien Tage vorher, um endlich mal wieder bei Seb vorbeizuschauen. Mit ihm drückte ich bis vor einem Jahr noch die Fachschulbank und wohnte das letzte Kursjahr auch bei ihm, weshalb wir viel Zeit mit Zocken, Filme schauen, etc. verbrachten.

Ursprünglich hatte ich einen Pathfinder-Abend in etwas größerer Runde geplant, daraus wurde aber leider nichts, also beschloss ich, alleine die weite Reise ins badische Mosbach anzutreten.

Da ich durch die Hörbuch-Version von Fight Club wieder lust auf eben jene hatte, brannte ich im Vorfeld noch schnell Die Stadt der träumenden Bücher (RIP Dirk Bach), aber mein Auto weigerte sich einfach, die CD zu lesen. Also gabs fast die ganze Fahrt über Ramones zu hören (RIP Tommy).

Da ich extrem pünktlich losgefahren war, kredenzte mir Seb nach meiner Ankunft erstmal ein feines Frühstück. Was ein Service, ey. Danach spielten wir uns gegenseitig unsere neusten Lieblings-Youtube-Videos vor, was ich natürlich nutzte, den BABYMETAL-Virus weiter zu verbreiten.
Als Nächstes zogen wir los, ein paar Partien Tischtennis zu spielen. Das hat bei uns Tradition, seit wir uns mit Tischtennis in den Lernpausen vor Klausuren (und besonders vor den Abschlussprüfungen) abreagierten. Manchmal gingen wir dafür auch in den Wald und kloppten mit Schwertern aufeinander ein.

Nach zwei Spielen, die Seb beide in drei Sätzen gewann (der war mal im Verein, ich schwöre, ey) war es uns aber bereits zu heiß, also ging es zurück in sein Domizil um ein bisschen Magic: The Gathering zu spielen. Seb hatte potente neue Karten/Decks am Start, weshalb ich mit meinen altbackenen Decks ziemlich lahm aussah. Er rief noch den Sänger seiner Schrammel-Punk-Kombo an, ob er nicht auch lust auf ne Runde Magic hätte.

Die Wartezeit vertrieben wir uns mit dem Aufbau meiner mitgebrachten PS3 und eines zweiten Fernsehers, sowie dem obligatorischen System-Update der PS3. Ein paar Banditen in Borderlands 2 abknallen konnten wir auch noch, bis sein Kumpel da war und wir zu dritt Magic spielten. Auch hier konnte ich mit meinen Lieblingskarten nicht viel reißen und stieg kurzfristig auf mein fieses Infizieren-Deck um, um wenigstens einen billigen Sieg zu kassieren.

Nachdem Sebs Kumpel sich wieder getrollt hatte, legten wir eine feine Borderlands 2 Session hin, danach gab es Essen, bei uns obligatorisch bestehend aus Nudeln mit Tomatensoße. Beim Futtern tauschten wir uns über unsere berufliche Situation aus und besprachen das restliche Abendprogramm. Filme waren nun angesagt.

Unsere kontrastreiche Auswahl bestand dabei aus:

Der Pate
Hatten wir beide peinlicherweise noch nie gesehen und fanden wir beide ziemlich klasse. Konnten aber trotzdem während des gesamten Films nicht die Klappe halten und fragten uns ständig gegenseitig, wer denn nun der da wäre, wer gerade wen umgebracht hatte usw. Seit Taxi Driver, Scarface und jetzt eben auch Der Pate, habe ich fast alle Titel von meiner „Filme die man unbedingt gesehen haben sollte“-Liste durch. Nur Rocky Horror Picture Show fehlt noch.

Alien vs. Ninja
Den hatte ich schon mal gesehen, war aber dabei eingeschlafen. Kurz bevor ich einschlief, wurde gekämpft. Als ich wieder aufwachte, wurde gekämpft. Diesmal hielt ich durch. Spaßiger Japano-Fun-Splatter mit ansehnlich choreographierten Fights und coolen Monstern, dargestellt von Menschen im Gummianzügen.

Tokyo Gore Police
Seb war von AVN so angetan, dass er den Fehler machte, mich zu fragen, was für Filme in der Art von AVN oder Machine Girl ich noch kennen würde. Eine ganze Menge, sagte ich, aber überspringen wir die doch und ich zeige dir gleich den besten/abgefahrensten/anstrengendsten.
Also gab es als Betthupferl das epische, künstlerisch wertvolle und vollkommen durchgeknallte Meisterwerk Tokyo Gore Police. Der Name ist Programm. Jede weitere Beschreibung erübrigt sich, denn das muss man einfach selbst gesehen haben.

Für den nächsten Tag nahmen wir uns vor, beim Frühstück gleich da weiterzumachen und Robo Geisha zu schauen. War uns aber dann doch zu anstrengend, weshalb wir das Frühstück auf kurz vor knapp verschoben und lieber noch ein paar Stunden Borderlands 2 spielten.

Und dann musste Seb leider zum Spätdienst und ich meiner Frau mal wieder die Kinder abnehmen, weshalb wir uns rasch verabschiedeten, ich mir The Last of Us auslieh und dann im Eiltempo den Heimweg antrat.

Immer noch frustriert wegen der nicht funktionierenden Hörbuch-CD, verkürzte ich mir die Fahrt mit einigen Folgen Masters of the Universe.

Und dann war der Spuk schon wieder vorbei. Hoffentlich, auf bald.

Conductor of the Poop Train!

Woran merkt man, dass man auf ein wirklich interessantes Spiel gestoßen ist?

Wenn man einfach nur mal kurz reinschauen will und fest geplant hat, danach gleich weiter Borderlands 2 zu spielen … und plötzlich sind 6 Stunden Spielzeit vergangen (natürlich nicht am Stück) und Borderlands 2 liegt einsam in der metaphorischen Ecke herum.

So ging es mir mit dem Blindkauf Danganronpa:Trigger Happy Havok. Ich hatte bei irgendwem auf Twitter gelesen, dass das ziemlich cool sein soll und es dann zusammen mit BL2 bestellt und ja, es ist ziemlich cool. Mehr als das.

Es ist vor allem sau strange und entfaltet eine Sogwirkung, derer ich mich in meiner spärlich gesäten Freizeit bisher nicht entziehen konnte.

D:THH ist eine Mischung aus Visual-Novel und Adventure. Man ließt also ewig viel Text (Sprachausgabe ist vorhanden, kommt aber nur bei wichtigen Ereignissen zum Einsatz), spricht mit den anderen Charakteren, klickt auf Gegenstände und löst Rätsel. Genauer gesagt, löst man Mordfälle.

Es geht um eine Gruppe von Schülern, die in ihrer neuen Elite-Schule gefangengehalten werden. Es gibt nur eine Möglichkeit, die Schule jemals zu verlassen. Einen Mitschüler umzubringen … und damit davonzukommen.

Dazu hat man als Protagonist nach jedem Mord die Gelegenheit Hinweise zu sammeln und in einer Art Gerichtsverhandlung vorzubringen. Entlarvt man den Mörder, wird er bestraft (=hingerichtet), tippt man auf den falschen, bzw., kann seine Mitschüler nicht überzeugen, für den Mörder zu stimmen, macht der Mörder seinen Abschluss (= er kommt frei) und ALLE anderen werden bestraft (=hingerichtet).

Die Verhandlungen erinnern dabei an Ace Attorney, das in der Schule gefangen sein an Corpse Party und Schüler die sich gegenseitig töten natürlich an Battle Royal.

Das alles wird mit vielen optischen Spielereien präsentiert, die die etwas gewöhnungsbedürftige 2,5D-Optik aufwerten.

Ich selbst bin erst in Kapitel 2 und habe meinen ersten Mord aufgeklärt und bin sehr gespannt, wie das Ganze weitergeht. Für einen Blindkauf bin ich also mehr als zufrieden.

Und ja, Borderlands 2 immer in der Tasche dabeihaben ist so ziemlich die beste Idee, die jemals jemand hatte. Da fange ich doch auch gerne nochmal von vorne an. 6 DLCs sind auch mit dabei, außerdem gibts Cross-Saving zwischen Vita und PS3 und die Möglichkeit, online zu spielen, egal welche Konsole die anderen Spieler haben.
Eines der suchterregendsten Spiele ever und jetzt hat man es eben überall dabei … z. B., auf dem Klo und im Wartezimmer. Fett!!!

There’s magic in the metal, there’s magic in us all!

Wahrscheinlich bin ich mal wieder ein slowpoke und habe es als Letzter entdeckt, trotzdem muss ich euch hier daran teilhaben lassen:

Ich gehe seit Tagen total steil auf Babymetal!

WTF is Babymetal? Eine „Band“, die japanischen Tennie-Idol-Pop mit (Power) Metal kombiniert und dabei eine Mischung schafft, die total artifiziell, typisch japanisch und gleichzeitig heavy und catchy ist.

Besonders die Kostüme (Minirock + Kettenhemd), die Choreographie (Go Go Power Rangers!) und das Headbangen (Köpfe ganz schnell schütteln, damit die langen Zöpfe herumwirbeln) sind sehenswert. So kitschig und pathetisch, dass es wieder einfach nur gut ist.

Und die Background Musiker sind als Skelette verkleidet! Skelette!!

MANOWAR (darf man nur in Großbuchstaben schreiben) würden sich im Grabe umdrehen … wenn sie tot wären …

Heavy Metal! Or no Metal at all – Whimps and Posers leave the Hall!!!

Favourite Anime Openings!

Da ich mich momentan – dank der bis jetzt ziemlich großartigen Serie Attack on Titan – wieder vermehrt für Anime interessiere, gibt es heute eine kleine Auflistung meiner liebsten Intros zu Anime-Serien. Inspiriert natürlich vom superepischen Opening zu Attack on Titan, das auch direkt den Anfang macht.

Attack on Titan

Ziemlich aktuelle Serie, die zu Recht überall abgefeiert wird. Das Szenario erfindet zwar das Rad nicht neu, bietet aber dennoch interessante Denkansätze
und einen guten Hintergrund. Coole Charaktere gibts ebenfalls genug. Einziger Kritikpunkt: Alle schreien ständig rum! Gespräche werden höchstens zwei Minuten in
normaler Lautstärke geführt, dann brüllt wieder irgendwer.

Serial Experiments Lain

Zusammen mit Evangelion meine liebste (Anime)Serie überhaupt. Einer meiner ersten Artikel hier im Blog befasst sich etwas näher mit Lain, daher verweise
ich einfach darauf: Let’s show some love for … Serial Experiments Lain
(mehr…)

Change Leopardon!

Falls es wer doch noch nicht kennt: Japanese Supaidaman!

Haben wir uns gestern königlich drüber amüsiert. Riesen-Roboter FTW!!!


Intro


Folge 1 (english sub.)

Yeah, yeah, yeah. Wow.