Tag-Archiv für 'iron-maiden'

The Best of Wahrheit ist jetzt nicht genug!

Inner Conflict aus Köln sind momentan mit ziemlich großem Abstand meine liebste Punk-Band aus Deutschland; und zusammen mit Iron Maiden meine meistgehörte Band der letzten 1-2 Jahre.

„Wer mit Maiden in einem Satz genannt wird, der hat es geschafft!“ So (oder eher so ähnlich) drückte sich der Sänger der von mir sonst unbeachteten Beatsteaks aus, als ich sie als Vorband von Iron Maiden sah. Leuchtet mir ein, diese Aussage.

Inner Conflict selbst habe ich hier schon das eine oder andere mal abgefeiert, zuerst hier. Um zu beschreiben, was mir an dieser Kapelle so gut gefällt, bediene ich mich gerne leerer Worthülsen aus diversen Musikmagazinen, wie z.B.: eingängige Melodien, Musik die Ärsche tritt, sehr gute Texte – abseits von dem üblichen Parolengedresche, toller (weiblicher) Gesang … usw.

Nun aber zum eigentlichen Grund dieses Beitrags: Mittlerweile ist das fünfte Studioalbum „Schere Klebstoff Papier“ im Kasten und bevor es in einigen Tagen als physischer Tonträger erscheint, gibt es das komplette Album als Name-your-price download auf der Bandcamp-Seite zum runterladen.

Falls ihr Lust habt, uns zu unterstützen, empfehlen wir 4€ als unverbindliche Preisempfehlung. It’s up to you!

Dafür gibt es locker 1000 Coolness- + Streetcredibility-Punkte! Ich habs natürlich gleich gekauft und war auf der Fahrt zur Arbeit gestern schonmal ziemlich Happy damit. Absoluter Anspieltip ist „No Anthem“. Das wird bei der nächsten EM/WM bei mir auf dauerrotation laufen.

Also, anhören, gut finden, lächerlich wenig Geld bezahlen, runterladen!!!

Inner Conflict: Facebook / Bandcamp / Website / Twitter

I am assuming Direct Control!

Heute vor der Arbeit schnell mal Mass Effect 3 durchgespielt. War doch etwas überrascht, dass das jetzt so schnell ging.

Nun sind die Eindrücke noch sehr frisch – ich befinde mich quasi in diesem Status, den nur das Ende einer guten Geschichte (egal ob Buch, Film oder Spiel) erzeugen kann – aber ich will trotzdem ein paar Worte dazu sagen.

(So Spoiler frei wie möglich)

Erstmal: Der Showdown auf der Erde ist bombastisch. Definitiv der Teil des Spiels, der mir am meisten Spaß gemacht hat und genau das, was ich bei der Selbstmordmission am Ende von Mass Effect 2 vermisst habe. Das fand ich alles irgendwie popelig, aber diesmal wurde ich vollauf bedient. Da stört es auch kaum, dass es keinen klassischen Endboss gibt (Marauder Shields zählt nicht).

Und das Ende, nun ja … das hat ja im Netz ™ einen regelrechten Shitstorm ausgelöst. Kann ich so gar nicht nachvollziehen. Man wird hier (ohne Add-On) vor eine Moral-Entscheidung gestellt, die sich nicht weiter von denen im Rest des Spiels unterscheidet. Es bleibt quasi beim Vorbild/Abtrünniger System – und genau wie in Teil 2 gibt es meiner Meinung nach nur eine „richtige“ Entscheidung.

Das einzige, was man wirklich bemängeln kann, ist das alles so plötzlich kommt. Man kämpft sich gerade noch durch das zerstörte London, auf einmal ZACK BUMM, viel Gerede, bitte entscheiden sie hier über die Zukunft der Galaxie, einfach hier drücken BUMM PENG vorbei …

Natürlich gibt es wieder viele verschiedene Möglichkeiten, was man dann am Ende zu sehen bekommt, aber die Auflösung, die ich rausbekommen habe, war doch sehr mau. So weiß ich z.B. nur, was aus drei Mitgliedern meines Teams geworden ist. Sind die anderen Tot? Vermutlich … oder doch nicht? Das hätte ich natürlich gerne gewusst.

Ansonsten bleibt zu sagen: großartiges Spiel, gutes Finale und ich kann jetzt im New Game + noch den Extended Cut installieren und mal sehen, was es da noch zu entdecken gibt.

… und dann wartet da ja auch noch Skyrim … und Max Payne 3 … puh …

Playlist:
Iron Maiden – Powerslave
Iron Maiden – Somewhere in Time
Iron Maiden – The Final Frontier

52 Games: #27 Horror

Das aktuelle Thema bei 52 Games ist Horror. Mit meiner prophetischen Gabe sage ich viele Beiträge über Silent Hill, Amnesia und Slender vorraus, ganz eventuell noch was über Fatal Frame. Das ist mir aber zu langweilig, daher nur kurze Worte dazu, bevor wir zum Main Feature kommen:

I love Silent Hill 1-3, eine fast perfekte Triologie. Silent Hill 2 hat eine der besten Storys in einem Videospiel ever und da ich Amnesia: Dark Descent aufgrund meines altersschwachen Laptops (gute Ausrede, gell) nicht spielen kann, bleibt Silent Hill 3 für mich das verstörendste Spiel überhaupt. Slender sieht interessant aus. Hab neulich im Live-Stream zugesehen, wie sich jemand beim spielen fast in die Hose gemacht hat. Funny stuff.

Aber heute gehts eigentlich um was anderes, um einen alten Horror-themed Ego-Shooter von anno tabak; es geht um Blood.

„I live … again!“

Mit diesen Worten der Hauptfigur beginnt Blood, ein 1998 erschienener Ego-Shooter, in der Machart von Duke Nukem 3D. Ich habe das Spiel um die Jahrtausendwende zum ersten Male gezockt und untrennbar mit ihm verbunden ist für mich das Iron Maiden Album „Brave New World“, welches zu dieser Zeit herauskam und immer im Hintergrund lief, wenn ich gespielt habe.

Trotz der vielen Ähnlichkeiten (was am identischen Entwicklerstudio liegt) gefällt mir Blood deutlich besser als Duke Nukem. Grund: kreativere Waffen (Voodoo-Puppe, anyone?), besseres Leveldesign, mindestens genauso geile Quotes und die Gegnerscharen, die jedem Horrorfilm alle Ehre machen. Der Gore-Faktor ist ebenfalls ziemlich hoch, was dem Spielspaß auch keinen abbruch tut.

Habe es leider noch nicht geschafft, das Spiel mit Dosbox zum laufen zu bringen, kann das aber nur jedem ans Herz legen, der auf alte Ego-Shooter Kost steht.