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[52 Animations #2] Killing in the name!

Zweites Thema bei 52 Animations ist „Fremde“ und diesmal viel mir die Auswahl deutlich schwerer. Hatte dann zwar eine gute Idee, die aber sehr universell einsetzbar ist und die ich mir daher lieber für eine andere Gelegenheit aufspare.

Machen wir also nun eine Reise. Eine Zeitreise, um genau zu sein. In eine Zeit, in der Internetverbindungsgeschwindigkeiten noch so gering waren, dass an streamen von Filmen nicht zu denken war und in der jeder dieses Geräusch kannte.

Wer zu dieser Zeit anfing, sich für Animes zu interessieren, hatte ein Beschaffungsproblem. Zwar gab es im gut sortierten Fachhandel eine Auswahl von Titeln auf good old VHS, aber die waren für Blindkäufe einfach zu teuer (wenn ich daran denke, wie viel meine Neon Genesis Evangelion Sammlung gekostet hat …).

Ein absoluter Lichtblick waren da die Themennächte des DCTP Nachtclubs auf dem Fernsehsender Vox. In unregelmäßigen Abständen gab es hier von 0:00 Uhr bis 6:00 Uhr morgens Animes am Stück. Kinofilme, OVAs und einzelne Folgen von Serien, hier war alles dabei und ich nahm die Nächte so oft ich konnte auf Video auf und sichtete dann am nächsten morgen die gesammelten Schätze und tauchte in die für mich noch fremde Welt der japanischen Animationsfilme ein.

Und ein Film, der mir besonders im Gedächtnis geblieben ist, ist das 80‘ger Jahre Schundfest M.D.Geist

Die Formel dieses Films funktioniert etwa so:

Man nehme jedes Klischee von Action-Filmen aus den achtziger Jahren, eine Portion Post-Apocalypse hinzu, mixe dies mit dem japanischen Mecha-Fetisch und schmecke es ab mit einer großen Priese Sex und Gewalt. Viel Gewalt. Richtig viel Gewalt.

Das hört sich doof an, sieht auch doof aus und ist auch sau doof. Wenn man sich richtig darauf einlässt, kann es aber auch ein großer pubertärer Spaß sein und für mich war M.D. Geist damals das Nonplusultra an hirnlosem Vergnügen.

Außer seinem trashigen Charme hat der Film aber nicht viel zu bieten und ein must-see ist er definitiv auch nicht, für mich aber ein wichtiger Teil meiner Anime-Sozialisation.

Zum Glück habe ich aber im Laufe der Zeit erkannt, dass Anime mehr zu bieten hat, als gezeichnete Titten und Gedärme.

Und was sagt unser Experte Stereotypically Drunk Mexican Cyborg Early 90’s Otaku Kid?

Ähhh … ja …GENAU!

Favourite Anime Openings!

Da ich mich momentan – dank der bis jetzt ziemlich großartigen Serie Attack on Titan – wieder vermehrt für Anime interessiere, gibt es heute eine kleine Auflistung meiner liebsten Intros zu Anime-Serien. Inspiriert natürlich vom superepischen Opening zu Attack on Titan, das auch direkt den Anfang macht.

Attack on Titan

Ziemlich aktuelle Serie, die zu Recht überall abgefeiert wird. Das Szenario erfindet zwar das Rad nicht neu, bietet aber dennoch interessante Denkansätze
und einen guten Hintergrund. Coole Charaktere gibts ebenfalls genug. Einziger Kritikpunkt: Alle schreien ständig rum! Gespräche werden höchstens zwei Minuten in
normaler Lautstärke geführt, dann brüllt wieder irgendwer.

Serial Experiments Lain

Zusammen mit Evangelion meine liebste (Anime)Serie überhaupt. Einer meiner ersten Artikel hier im Blog befasst sich etwas näher mit Lain, daher verweise
ich einfach darauf: Let’s show some love for … Serial Experiments Lain
(mehr…)

I mustn‘t run away!

Finally found the greatest thing on the Internetz. I can rest in peace now …

Neon Genesis Evangelion Theme 8-bit
(Original Version)

via: Geek Universe/Cartoons & Anime

Hatte ich schon erwähnt, wie geil ich Neon Genesis Evangelion finde? Ja? Gut!

Fanboy Rage!

As a reaction to Bennett’s Review of The End of Evangelion :

… I really tried to write something that didn‘t make me sound like a stupid fanboy, but … no. Just. No.

So, fuck you! End of Evangelion is awesome and you suck for not liking it!

No, for real: I found it funny, how hard it was for me to watch this review. I literally had to stop it twice, cause the fanboy-rage inside me was so strong I could not continue watching. Funny part is, I really like Final Fantasy, but I also like seeing The Spoony One rip the games a new one. No problems there.

But, if someone touches my beloved Evangelion, I am in full nerd rage mode … Sure, the movie is weird, gross, dark, violent, kind of unfocused and overall one big mindfuck, and nearly everyone in it is either a whiny asshole oder a big asshole, but I love it!

So, lets all watch the end of the world (as we know it):

I ain‘t afraid of no Ghosts in my Shell!


I was named after an awesome sword, bitches.

Ich mag Ghost in the Shell. Jeder mag Ghost in the Shell. Aber was ich noch mehr mag, ist Ghost in the Shell 2. Und was ich gar nicht mag, ist Ghost in the Shell: Stand Alone Complex.

Ich kann mir die kreativen Treffen der Drehbuchautoren zu dieser Serie vorstellen:

Autor 1: Weißt du, was voll geil wäre?

Autor 2: Ne, was denn?

Autor 1: Eine Ghost in the Shell TV-Serie. Lass mal machen, ey!

Autor 2: Ja, mega fette Idee, ey. Fangen wir gleich an!

Autor 1: Ja! JA! Und weißt du, was noch besser wäre? Wenn wir sie in einem Parallel-Universum ansiedeln, wo die zwei Filme und der Manga nie passiert sind!!11

Autor 2: WTF???

Ok, I get it, deshalb heißt es „STAND ALONE Complex“, aber das hat mich trotzdem abgeschreckt und mir den Spaß vergrault. Stimmt aber vielleicht auch alles gar nicht und basiert nur auf Halbwahrheiten, die ich irgendwo im Internet ™ aufgeschnappt habe, was bedeutet, ich sollte den verchromten Stock aus meinem Arsch ziehen und mir die Serie noch einmal ansehen. Aber nur, wenn ich über eine Version mit japanischem Originalton und englischen Untertiteln stolpere, weil ich ein Hipster bin und von deutschen Synchronisationen, die am Ende noch im Auftrag von MTV erstellt wurden, mindestens 20 Meter Sicherheitsabstand halte.

Und zu den zwei Filmen…

Der erste Teil ist ein Klassiker des japanischen Animationsfilms und das will auch keiner ( am wenigsten ich) bestreiten. Aber, wenn mir diese blasphemische Äußerung erlaubt ist, ich finde ihn stellenweise zäh und langweilig (was nicht ganz dasselbe, aber irgendwie doch sehr ähnlich ist). Es scheint so, als könne sich der Film nicht entscheiden, ob er jetzt rotzecooles Cyberpunk-Geballer zeigen, seine verschachtelte Story weitertreiben oder fröhlich Zitate kloppen will; also macht er keines davon und zeigt lieber zehn Minuten lang Außenaufnahme der Stadt und eine Parade oder so.

Teil zwei ist da deutlich straighter. Der sagt von Anfang an: Hey, ich will rotzecooles Cyberpunk-Geballer und voll kluge Zitate kloppen und macht dann konsequent genau das – und auch nur das. Die Story ist ziemlich banane, aber wen stört’s, wenn die Optik so verdammt großartig ist. Wirklich. Selten habe ich so ein perfektes Zusammenspiel vom Zeichnungen und Computergrafik gesehen und hier macht eine solche Technik auch wirklich Sinn, trägt quasi maßgeblich zur Atmosphäre bei.

Zugegeben, man könnte GITS2 mangelnde Substanz unterstellen, aber wie gesagt, das stört mich überhaupt nicht, wenn ich gebannt auf den Bildschirm starre und feschen Cyborgs dabei zusehe, wie sie in einer Szene mit einem M-60 Maschienengewehr eine ganze Yakuza-Belegschaft niedermetzeln und sich in einer anderen ewiglange Zitate von Milton, Dante und was weiß ich noch was gegen die Köpfe werfen.

Den Manga habe ich übrigens auch gelesen, ist aber Jahre her und ich habe keine besonderen Erinnerungen daran. War bestimmt O.K.

Let’s show some love for… Serial Experiments Lain

Wenn man das Wort Anime hört, denkt man meistens sofort an die Klassiker: Akira, Ghost in the Shell, die Miyazaki Filme usw.

Ich denke sofort an Serial Experiments Lain.

Neon Genesis Evangelion ist in meiner Rangliste quasi Platz 1.5 (wobei der Film „The End of Evangelion“ der beste Animationsfilm ever und einer meiner Lieblingsfilme überhaupt ist) , denn die Spitzenposition hat Lain inne, seit ich diesen Brocken von einer Serie das erste Mal gesehen habe.

Evangelion hat seinen Ranglistenplatz, weil mich diese Serie in der Pubertät wie ein Vorschlaghammer getroffen und mich sehr beeinflusst hat. Serial Experiments Lain aber, stellt unser ganzes Leben, unsere moderne Welt an sich in Frage, mit einer Prämisse, gegen die die Matrix-Triologie aber so was von Kacken gehen kann.

Worum es in dieser Serie genau geht, ist ziemlich schwer zu beschreiben. Dabei ist das Problem nicht, dass man eventuell zu viel verraten könnte, denn Lain ist eine dieser Serien, die man selbst nach dem Genuss aller Folgen noch lange nicht verdaut, bzw. komplett verstanden hat.

Ganz kurz gesagt geht es um ein 13-jähriges Mädchen namens Lain Iwakura. Lain ist ein sehr stilles Mädchen, das keine Freunde heut und in der Schule kaum auffällt. Eines Tages springt die Schülerin Chisa vom Dach eines Hauses in den Tod. Alle in der Schule sind entsetzt, vor allem, als das tote Mädchen beginnt, E-Mails zu verschicken. Auch Lain bekommt eine E-Mail und Chisa erzählt ihr, dass sie gar nicht gestorben ist, sondern nur ihren Körper abgelegt hat und das Gott in der „Wired“ (so heißt hier das Internet) existiert.

close this world - enter the next

Mehr zu erzählen wäre ziemlich sinnlos. Selbst die Handlung einzelner Folgen zu beschreiben ist schwer. Hier wirken Bilder auf den Zuschauer ein, Konzepte und ganze Plots werden angerissen, nur um dann nie wieder erwähnt zu werden. Kleine Details werden in den Raum geworfen, scheinen unwichtig, und machen dann fünf Folgen später plötzlich Sinn, wenn man sich denn noch daran erinnern kann.
Serial Experiments Lain ist ein atmosphärisch unglaublich dichter Psycho-Trip. Man stelle sich vor, David Lynch hätte eine Cyberpunk Version von Alice im Wunderland gedreht.
Die Serie verlangt vom Zuschauer die volle Aufmerksamkeit. Zu jeder Sekunde. Nebenbei Essen oder sich unterhalten ist nicht. Man muss seinen Grips benutzen, und wer keinen Spaß an so was hat, der soll lieber die Finger davon lassen.

Leider habe ich nur selten gelegenheit, Serial Experiments Lain jemandem zu zeigen und die Prämisse anschließend zu diskutieren. Meine Frau hat nur bis zur Hälfte durchgehalten (war ihr während der Schwangerschaft zu heftig/“durchgeknallt“).

Playlist:
Dead Kennedys – Fresh Fruit for rotting Vegetables
Antitainment – Cooler Plattentitel
The New York RelX – Sold out of Love

Gamelist:
The World Ends With You (DS)
Borderlands (PS3)

Alle Japaner wollen Sex mit minderjährigen Roboter Mädchen

alle japaner wollen sex mit minderjährigen roboter mädchen
und drehen filme darüber, gute filme
über den wert des lebens, darüber, was einen menschen ausmacht
was es bedeutet am leben zu sein, gute filme
hab erst heute einen gesehen, doch die philosophie ist nur fassade
in wirklichkeit, wollen alle japaner sex mit minderjährigen roboter mädchen
und drehen filme darüber