52 Games: #4 Minimalismus

52 Games, immer noch ein Projekt der coolen People von Zockwork Orange

Wenn ich Schlagwörter wie 3-D Grafik, Open World, verschiedene Waffen, benutzbare Fahrzeuge von Fahrrädern bis zum Hubschrauber in den Raum werfe, an was für Spiele wird dann gedacht? GTA möglicherweise? Operation Flashpoint? Sandbox Spiele im allgemeinen?
Sicherlich richtig, aber darum soll es heute nicht gehen. Ich rede von einem Spiel, dass all das und noch viel mehr schon 1991 zu bieten hatte:

Hunter für Amiga und Atari ST.

Dieses Video von Benzai (TGWTG) beschreibt das ganze sehr gut:

Ich habe dieses Game dabals bei einem Schulfreud auf dem Amiga seines Bruders gespielt … und fand es scheisse. Die pure Bewegungs- und auch Handlungsfreiheit, die Menge an Waffen und Fahrzeugen, die zerstörbaren Gebäude, die gute Gegner KI, all das hat mich schier erschlagen. Sowas war ich von Spielen nicht gewöhnt und wollte ich zu der Zeit wohl auch nicht haben. Wir haben dann lieber weiter Hanse und Ports of Call gespielt.

Ist dieses Spiel bei all den genannten Vorzügen nun minimalistisch? Nach heutigen Maßstäben sicher, man sehe sich nur mal die Vektorgrafik oder die quasi kaum vorhandenen Animationen an. Damals war das natürlich State of the Art, aber heute wird ja schon gemeckert, wenn die In-Game-Engine nicht mit den Zwischensequenzen mithalten kann.

Wer noch sein altes Gerät zu Hause stehen hat, oder auf Emulatoren steil geht, sollte Hunter mal austesten. Seiner Zeit weit vorraus.


2 Antworten auf „52 Games: #4 Minimalismus“


  1. Gravatar Icon 1 Stay Cold 27. Februar 2012 um 21:08 Uhr

    Boah. HANSE. Starkes Spiel. Hab ich bis zum vergasen gezockt. Wahnsinn. Fast so geil wie KAISER…

  1. 1 [52 Games] Thema 05: Prüfung » 52 Games » Zockwork Orange Pingback am 04. März 2012 um 14:12 Uhr

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