Archiv für November 2013

[Vinylfetisch #1] Der Krieg der Welten

Heute startet eine neue Serie, bei der ich einige Favoriten aus meiner Plattensammlung vorstelle. Die Platten müssen nicht unbedingt die seltensten oder wertvollsten sein, sondern welche, mit denen ich etwas Persönliches verbinde, oder die mir eben besonders gut gefallen.
Der Clou dabei ist, dass mein Plattenspieler seit Jahren kaputt ist und ich die Scheiben aus dem Gedächtnis bespreche.

Alles klar? Gut. Den Anfang macht:

DER KRIEG DER WELTEN

Wenn ich den Finger auf drei Ereignisse legen müsste, die den Grundstein für meine Begeisterung für Science-Fiction gelegt haben, dann wären dass:

1. Mein Vater drückt mir den ersten Perry Rhodan Silberband in die Hand.

Er hat früher auch die einzelnen Hefte gesammelt, ist aber aus Platzgründen auf die zusammengefassten Silberbände umgestiegen. Und irgendwann, als ich mal nichts zu lesen hatte, hat er diese an mich weitergegeben. Da war mein Alter wohl gerade zweistellig geworden. Heutzutage hat die „Größte Science-Fiction Serie der Welt“ außer einem schrägen Nostalgiefaktor nur noch wenig, was für sie spricht, aber damals fand ich das alles unglaublich neu und interessant. Habe die Bücher dann quasi geerbt und auch selbst weiter gesammelt, bin aber so bei Nr. 20 oder 25 ausgestiegen.

2. Um bei einer Grillparty vor mir Ruhe zu haben, schieben mir meine Eltern eine Videokassette in den Rekorder.

Darauf war ein Film, den man damals noch „Krieg der Sterne“ nannte. Darüber brauche ich wohl nicht allzu viel zu schreiben, außer vielleicht, dass ich total geflasht war und sich die nächsten Jahre alle Babysitterinnen (haha, ja) mit mir immer und immer wieder „Die Rückkehr der Jedi Ritter“ ansehen mussten. Lockerer Job.

3. Ich sitze am Wochenende im Wohnzimmer auf dem Boden, höre die „Krieg der Welten“ Schallplatte und blättere fasziniert im Beiheft.

Und an die Bilder aus dem Booklet habe ich auch heute noch die lebhaftesten Erinnerungen. Vor dem roten Polypen hatte ich damals richtig schiss (vor den Dreibeinern natürlich auch). Besonders interessant fand ich auch die Bilder von den unterirdischen Städten, in die sich die Menschen zurückgezogen hatten. Heutzutage würde man sowas wohl Steampunk nennen.
Aber auch die eigentliche Musik hat sich in mein Hirn eingebrannt und von den ersten Tönen des Intros bekomme ich noch heute Gänsehaut. Vermutlich war ich damals etwas zu Jung, um mir das anzuhören. Ich fand es schon sehr unheimlich, aber sowas übt ja, gerade in jungen Jahren, auch eine starke Faszination aus.

Meine Mutter hat dann auch jahrelang auf der Platte gehockt, obwohl sie selbst keinen Plattenspieler mehr besitzt. Ich wollte ihr das Doppelalbum mehrmals abkaufen, aber sie konnte sich lange nicht davon trennen, bis sie es mir dann vor einigen Jahren zum Geburtstag (oder zu Weihnachten) schenkte.

Entsprechende Youtube-Videos sind leider in Deutschland wegen der netten GEMA blockiert, aber da gibt es ja Mittel und Wege, ne ;-) I’m behind seven proxys!

Social Media Offensive!

Habe mir in der letzten Zeit Accounts bei so ziemlich allen wichtigen Socialnetworks gemacht. Außer bei Google+, denn ich kenne niemanden, der Google+ benutzt und irgendwie hat es auch was mit der Bielefeld-Verschwörung zu tun! Glaube ich …

Naja, jedenfalls sind einige der Accounts noch relativ arm was die Follower/Likes etc. angeht, weshalb ich hier jetzt mal ganz peinlich um eben diese/s bitte.

Ich werde mich auch bemühen, das alles mit unterschiedlichem Content zu füllen. Ehrlich.

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