Archiv für Juli 2013

Heute ist das Morgen vor dem du Gestern soviel Angst gehabt hast!

Sooooooooooooo, seit etwas mehr als einer Woche ist es geschafft und ich darf mich staatlich anerkannter Heilerziehungspfleger schimpfen.

Zeugniss-schwanzvergleich gibst nicht, aber wie es sich für einen echten Nerd gehört habe ich ne 1 in EDV und ne 3 in Sport xD

Die letzten Prüfungsmonate (eigentlich das komplette dritte Ausbildungsjahr) waren ein ziemlicher Schlauch und man könnte meinen, ich würde mich nun in gerechter Befriedigung suhlen …

War aber erstmal gar nicht so. Fühlte sich an wie 18 werden. Technisch gesehen ein großer Schritt, innerlich ändert sich aber erstmal gar nichts. Also ein wirklich komisches Gefühl.

Bedauere auch, dass ich einige Gesichter aus der Klasse, mit denen ich in den drei Jahren immerhin viel Zeit verbracht habe, jetzt viel seltener, oder gar nicht mehr, sehen werde.
Muss meinen Arsch hochbekommen, dass die geschlossenen Freundschaften nicht durch Untätigkeit ihre Bedeutung verlieren.

An dieser Stelle auch nochmal ein fettgedrucktes DANKE an Sebastian, bei dem ich fast den kompletten Oberkurs während der Schulwochen gewohnt habe. Ich weiß, die Nudeln mit Tomatensauce kamen ihm schon zu den Ohren raus. Das nenne ich vollen Körpereinsatz!

Und was heißt das jetzt für den Blog?

Nun ja, erstmal habe ich noch zwei Filmwochen, die ich als Movie Madness Beiträge verwursten will, zusätzlich zu einer Exkursion, die wir in der letzten Schulwoche im Fach Medienpädagogik unternommen haben und die ziemlich gutes Beitragsmaterial darstellt.

Und dann habe ich auch hoffentlich mehr Zeit, regelmäßiger zu bloggen und das Ganze etwas auszubauen. Arbeite im Hintergrund schon etwas länger an einem größeren Projekt. Lasst euch überraschen!

Heimfahrt-Musik:
Karmacopter – Goodbye Haptik!
Anamanaguchi – Scott Pilgrim Vs. The World – The Game OST
Bad Religion – Suffer
Bombenalarm – No Mistakes
KSM40 – The Taste of Rust

Kleider machen Leute!

Hey, ich dachte mir, ich gehe jetzt auch unter die Fashion-Blogger, weil davon gibt es noch nicht genug.

Mein absoluter Mode-Tip daher: Jeans und T-Shirt. Das ist genau mein Ding, will heissen, was anderes gibts bei mir nicht.

Zu alten Szene-Zeiten durften es natürlich nur schwarze Band Shirts sein. Mein erstes war das Cover von der Platte „No Cause for Concern“ von Vice Squad. Das blieb auch langze Zeit mein Einziges, weshalb ich es ständig trug und selten wusch. Damals hatte ich auch jeden Tag dieselben Schuhe an.
Später kamen natürlich diverse andere Shirts hinzu, hauptsache Bandnamen standen drauf.

Wie dieser Blog hier vermuten lässt, hat sich mein Aufmerksamkeitsfokus deutlich hinzu den diversen „Nerd“ Themen verschoben (wobei die natürlich auch zu meiner Punker Zeit schon präsent waren.) Das wirkte sich in den letzten Jahren auch verstärkt auf meine T-Shirt Sammlung aus und daher will ich hier nun einige meiner Lieblingsstücke präsentieren:

Weyland-Yutani / Alien

I am your Father!

Mehr Fotos nach der nächsten Maus … (mehr…)

We need to go deeper!

Nochmal zu John Rambo:

Letzte Nacht habe ich geträumt, ich wäre mit Sylvester Stallone verwandt und er würde mich bei meiner Oma besuchen.

Wir standen also bei meinen Großeltern in der Küche und tranken Cola und ich fragte Sly, ob ich mit meiner Einschätzung der Intention der übertriebenen Gewaltdarstellung in John Rambo ins schwarze getroffen hätte.

Sly lachte, bejahte dies und klopfte mir kumpelhaft auf die Schulter.

Ich nahm einen Schluck aus der Coladose, die mein Opa immer von den Treffen seines Gesangsvereins mitbringt, freute mich, weil ich so ein gescheiter Typ bin und wachte auf …

Movie Madness V!


Ju On – The Grudge 2

Ich steh auf Japano-Horror, wobei mir der amerikanische The Ring besser gefällt als das Original Ringu. Ju On – The Grudge 2 ist einer meiner Lieblingsfilme des Genres, trotz (oder gerade wegen?) seiner Episodenhaftigkeit.

Zu Film noch eine kleine Geschichte:

Wir erinnern uns an das fiese, kehlige Geräusch, das dass Wesen aus The Grudge macht? Gut. Ich hatte den Film zum ersten Mal mit einem guten Freund gesehen. Ein paar Tage später sah ich ihn noch einmal. Diesmal alleine.
Plötzlich klingelte das Telefon. Ich pausierte die DVD und ging ran. Aus dem Telefonhörer kam exakt dieses kehlige Geräusch, das ich erst Minuten zuvor im Film gehört hatte. Da bekam ich schon ziemliche Gänsehaut.
Nach ein paar Sekunden schaltete ich natürlich, dass nur mein Kumpel der Anrufer sein konnte, und ich sagte anstatt eines Grußes nur etwa: „Alter, du errätst nie, welchen Film ich mir gerade ansehe.“

Hellboy 2

Grundsolide Comic-Verfilmung, ohne viele Höhen oder Tiefen. Im Endeffekt fast identisch mit dem ersten Teil. Gute Unterhaltung für 120 Minuten, danach verabschiedet sich das Ganze wieder aus dem Gedächtnis; was jetzt schlechter klingt, als der Streifen wirklich ist.

Minority Report

Tom Cruise nervt. So ziemlich alles an ihm nervt. Aber wenn ich mir unter Todesdrohung einen Film mit ihm ansehen müsste, würde ich mich jederzeit für Minority Report entscheiden.
Dieser ist ein so solider Sci-Fi-Film, dass nicht einmal Tommie das kaput machen kann. Story by Philip K. Dick ist und bleibt ein Qualitätsmerkmal.


John Rambo

Puh … was ein Brocken. Ein Fleischbrocken, um genau zu sein. Gewaltdarstellung ist natürlich kein Qualitätsmerkmal für einen Film, trotzdem bin ich dieser für gewöhnlich nicht abgeneigt. Rambo IV übertreibt die Gewalt aber auf so exzessive Weise, dass es nur noch stumpf und langweilig ist. Ich war förmlich erleichtert, als der Film endlich zu Ende war. Und ich frage mich, ob das vielleicht sogar die Intention gewesen ist. Dem Zuschauer mehr Gewalt präsentieren, als er verdauen kann, bis er sich daran verschluckt und sie eklig und abstoßend findet.
Oder ich traue Stallone da zu viel zu und es ist nur ein blöder, sau brutaler Action-Klopper …

Don‘t be afraid of the dark

„Horror“. Doof. Zeitverschwendung. Katie Holmes. Grrrrr …

Ein besserer Titel wäre FEAR OF THE DARK gewesen.

Shutter Island

Seit etwa 11 Jahren ist es per Gesetz verboten, dass Leonardo DiCaprio in einem schlechten Film mitspielt. Zum Ausklang der Woche gab es daher drei seiner Filme am Stück.
Die Kulisse der Psychiatrie fand ich in Shutter Island sehr interessant. Tolle Optik und Story und das Ende ist großartig offen und frei zur Interpretation. Der Grundgedanke, was ist jetzt wirklich passiert und was nicht, erinnert mich ein bisschen an Total Recall (schon wieder PKD).
Fazit: Super Film!

Departed

Das Hong Kong Original kenne ich nicht, aber der hier war klasse.

Ansonsten: Matt Damon


Body of Lies (Deutscher Titel = sackdoof)

Von den drei DiCaprio Streifen der schwächste, trotzdem noch ein interessanter Spionage-Film, der insgesamt zu lang ist und immer mal wieder ins Stocken gerät.