Paranoia keeps crawling!

Vor ein paar Jahren habe ich mal aus jux im Internet einen Psychopathen Test gemacht. Eine der Fragen war:

„Wenn die Menschen am Tisch neben dir lachen, lachen sie dann über dich?“

Diese Frage gab mir damals echt zu denken, weil ich wirklich Phasen habe, in denen ich so empfinde. Und seit sich unsere Klasse im Laufe der letzten zwei Jahre einfach mal so halbiert hat (von 21 Schülern/innen auf 11), greift die Paranoia wieder um sich. Wenn dann mal jemand einen Tag Krank ist, wird gleich gemunkelt, dass er der Nächste ist. Anstrengend … aber es ist auch schwer, sich dem komplett zu entziehen, vor allem für Leute wie mich, denen hochwissenschaftliche Online-Charakter-Tests einen hohe Wahrscheinlichkeit bescheinigen, später mal ein Superschurke zu werden.

Oder gestern: Unser Spielleiter sagt die Verabredung zum Rollenspielen ab. Ich will die anderen Mitglieder der Gruppe darüber informieren. Einer geht über einen längeren Zeitraum nicht an sein Handy. Sofort wird mir der Gedanke in den Kopf gepflanzt „Die machen was zusammen und wollen dich nicht dabei haben“
War natürlich Quark. Der hat einfach nur geschlafen und wir haben später noch ordentlich Orks und Eldar geplättet.

Für den Imperator; und für die Paranoia!!!

… oder besser doch nicht …

Playlist:
Iron Maiden – The Final Frontier
Karmacopter – Goodbye Haptik
Samsas Traum – Die Liebe Gottes

Gamelist:
Warhammer 40k: Dawn of War (PC)
Fallout: New Vegas (PS3)


3 Antworten auf „Paranoia keeps crawling!“


  1. Gravatar Icon 1 staR-Kron 24. Mai 2012 um 12:21 Uhr

    Superschurke zu sein ist sicher auch nicht so übel

  2. Gravatar Icon 2 silentprotagonist 24. Mai 2012 um 19:55 Uhr

    Im Gegenteil. Ich wollte schon immer einen geheimen Stützpunkt in einem Vulkankrater haben, und mir ergebene verblödete Helfershelfer, und umständliche Todesmaschienen, in die ich meine Erzfeinde stecken kann, usw…

    :-)

  3. Gravatar Icon 3 Akai 24. Mai 2012 um 22:38 Uhr

    Das Thema passt irgendwie auch hervorragend zu Daria xD
    derbezüglich stimme ich dir völlig zu.

    Wenn ich alleine unterwegs bin, neige ich auch dazu in die Taten von Fremden zuviel hinein zu interpretieren… ich schiebe es der durch fehlende Ablenkung in Form von Freunden aufkommender Langeweile zu. Es bliebt einfach viel zu viel Zeit sich Gedanken zu machen.

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