Suhlen im eigenen Dreck!

Schreibblockaden sind ne blöde Sache. Besonders, wenn es nicht ums Hobby geht und es eine Deadline gibt, die so unerbittlich näherrückt, wie der Tag des Jüngsten Gerichts. Dabei handelt es sich um eine Sache, die mit einem Tag konzentrierter Arbeit getan wäre, oder sich relativ komfortabel auf zwei Tage verteilen ließe. Stadtdessen sitze ich seit etwa vier Tagen vor der Tastatur und habe so gut wie nichts vorzuweisen.

Die Ausbeute von gestern Abend (etwa zwei Stunden) beläuft sich auf einen Satz. Und der hat noch nicht einmal einen Punkt am Ende. Eher Suboptimal.

Frustrierend ist dabei für mich vorallem, dass ich das Geschreibsel für wirklich substanzlos halte. Die Fragestellungen wiederholen sich endlos und auch wenn ich recht gut darin bin, einen großen Haufen Nichts so aufzuplustern, dass er glänzt und in der Sonne glizert, erscheint mir das alles so sinnlos und weltfremd …

Selbst das bloggen schiebe ich vor mir her, als wäre es vergiftet. Moment, wird da der Eine oder die Andere sagen, momentan gibts hier doch fast jeden Tag was zu lesen, oder zumindest zu sehen. Ja, aber dass sind Beiträge, die ich teilweise schon vor einer Woche vorbereitet habe. Gespart für magere Zeiten, quasi.

Scott: Weißt du, was echt nervt?
Wallace: Was?
Scott: Absolut alles!

Playlist:
The Offspring – Americana
The sound my head makes, when it hits the table


2 Antworten auf „Suhlen im eigenen Dreck!“


  1. Gravatar Icon 1 staR-Kron 04. Mai 2012 um 9:55 Uhr

    Wobei Schreibblockaden ja leider ne normale Sache sind. Ne Lösung dafür sieht wohl bei jedem etwas anders aus und für mich selbst hab ich sie auch noch nicht gefunden :/ Zudem neige ich auch dazu, Aufsätze und derlei Dinge gerne mal bis kurz vor knapp vor mir her zu schieben, um sie dann in einer Nachtschicht erledigen zu müssen :D

  2. Gravatar Icon 2 silentprotagonist 04. Mai 2012 um 11:45 Uhr

    Das kommt mir auch bekannt vor. Abgabetermin ist am Montag und es fehlen noch min. 7 Seiten -_-

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