52 Games: #9 Klang

Klang heißt das neue Wochenthema für 52 Games und im Gegensatz zu den letzten Wochen, wo ich schon etwas Gehirnschmalz anregen musste, um mich letztendlich für ein Spiel zu entscheiden, fällt mir das diesmal sehr leicht.

Dabei fallen mir zu dem Thema sehr viele Kandidaten ein. Spiele die ich schon besprochen habe, wie z.B. die panikauslösende Geräuschkulisse von Silent Hill 2, oder der Nostalgie-Orgasmen hervorrufende Soundtrack von Secret of Mana. Oder auch neue Sachen, wie die zum Fußwippen auffordernde Untermalung von Streets of Rage 2 oder so gut wie jeder Track der für Final Fantasy VII verwendet wurde.

Und trotzdem fällt mir die Auswahl extrem leicht, denn ich hatte schon im Vorfeld entschieden, wenn ein Thema mit Musik oder Ähnlichem kommt, kann es nur ein Game werden. Eines von insgesamt drei Spielen, zu dem ich den Soundtrack besitze (die anderen beiden wären die schon erwähnten Secret of Mana und Final Fantasy VII) und dessen Musik in meinem Auto Cd-Player Runde um Runde dreht.

Es geht um: Scott Pilgrim Vs. the World: The Game und den ultraturbofetten Soundtrack der New Yorker Chiptune Band Anamanaguchi. Und um die awesomness auf die Spitze zu treiben, kommen die elektronischen Klänge hier aus einem umgebauten NES-Soundchip. Cooler gehts kaum.

Scott Pilgrim Theme

Das Spiel an sich ist ein Brawler (im Geiste von Streets of Rage, Final Fight oder Turtles in Time) mit liebevoll auf 8/16-Bit getrimmter Grafik und einem Erfahrungspunkte- und Geldsystem, nicht unähnlich dem des NES-Klassiker River City Ransom.

Ich sauge sowieso alles auf, was zum Scott Pilgrim Franchise gehört, daher war auch das Spiel für mich ein must have, und ich habe den Kauf nicht nur nicht bereut, sondern gleich noch Freunde gezwungen, es sich auch zu kaufen um unter anderem folgende Aktion zu starten:

Man schaue den Film bis zu der Stelle, an der Scott Ramonas ersten bösen Ex-Lover besiegt. Dann pausiere man den Film und starte das Spiel. Man spiele das erste Level, das damit endet, dass man gegen Ramonas ersten teuflischen Ex-Lover als Endgegner kämpft.

Another Winter (First Level)

Wenn man ihn besiegt hat, lässt man den Film weiter laufen, bis zum cineastischen Sieg über das zweite Mitglied der Liga der teuflischen Ex-Lover. Man pausiere wieder den Film, lade den letzten Spielstand im Game und kämpft sich durch das zweite Level, das ebenfalls mit dem Kampf gegen den zweiten Ex-Lover endet. Und so weiter …

Das klingt vielleicht verrückt und unglaublich nerdy, ist aber ein großer Spass!

Leave The Past Behind


8 Antworten auf „52 Games: #9 Klang“


  1. Gravatar Icon 1 silentprotagonist 01. April 2012 um 13:44 Uhr

    @ staR-Kron

    Sorry, deine Kommentare landen irgendwie immer in meinem Spamfilter und den letzten hier habe ich ausversehen gelöscht.

    Du hast in etwa geschrieben:

    „Ja, aber wenn die Bugs nicht wären und das Kampfsystem könnte umfangreicher/abwechslungsreicher sein“

    Wirklich gravierende Bugs sind mir nicht aufgefallen, allerdings nervt die Steuerung an einigen Stellen. Das Kampf-/Combosystem finde ich gut gelöst, trotzdem bleibt es ein Button masher, klar.

    Was wirklich störend sein kann, ist die geringe Bewegungsgeschwindigkeit der Spielfiguren. Man kriecht ja wirklich durch die Level.

  2. Gravatar Icon 2 staR-Kron 01. April 2012 um 14:59 Uhr

    Joa, kein Problem wegen dem gelöschten Comment.
    Also ich finde das Kampfsystem hätte halt noch etwas komplexer ausfallen dürfen (Streets of Rage ist da ein gutes Beispiel, wie ich finde). Das muss nicht unbedingt mit mehr Tasten/Moves einhergehen aber einfach etwas mehr Taktik.

    Bugs gab es zumindest auf der 360 genug. Hatte unzählige Freezes/Abstürze und die lagen leider nicht an meiner Hardware.

  3. Gravatar Icon 3 silentprotagonist 01. April 2012 um 15:50 Uhr

    Ok, Abstürze oder ähnliches hatte ich auf der PS3 keine.

    Und obwohl das Kampfsystem von Streets of Rage viel besser ist (weil flüssiger etc.) weiß ich nicht, ob das an der komplexität liegt. Scott Pilgrim hat ja z.B. deutlich mehr Moves pro Charakter als SoR.

  4. Gravatar Icon 4 staR-Kron 02. April 2012 um 8:30 Uhr

    Wie gesagt, es geht mir da nicht um die Moveanzahl, sondern eher darum, dass man für fast jeden Gegner eine spezielle Taktik anwenden kann/muss, um ihn fehlerfrei zu erledigen. Bei Pilgrim laufen die Kämpfe ja leider doch eher nach dem immer gleichen Schema ab. Trotzdem ist es ein wirklich gelungenes Spiel und ich hoffe auf einen Nachfolger.

  5. Gravatar Icon 5 silentprotagonist 03. April 2012 um 10:36 Uhr

    Hmm…, da muss ich widersprechen. Denn wenn ich das will, kann ich in SoR mit Axels „Grand Upper“ (Vorwärts, Vorwärts, Schlag) so ziemlich alles platttmachen. Mit Taktik hat das wenig zu tun.

    Aber einigen wir uns einfach darauf, dass Streets of Rage 2 ein arschgeiles Spiel ist und das Scott Pilgrim seine Sache auch ganz gut macht ;-)

  6. Gravatar Icon 6 staR-Kron 03. April 2012 um 11:38 Uhr

    ich sprach aber vom ersten SoR (btw der beste Teil der Reihe), da gabs den Move noch gar nicht :P

  7. Gravatar Icon 7 silentprotagonist 03. April 2012 um 11:56 Uhr

    Nix ey, Teil 2 ist am besten xD

  1. 1 [52 Games] Thema 10: Übernatürlich » 52 Games » Zockwork Orange Pingback am 03. April 2012 um 6:57 Uhr

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