Archiv für Oktober 2011

A Link To The Past!

Damit nicht der Eindruck entsteht, ich wäre ein totaler Sega-Fanboy (mein Sonic Plüschtier hab ich schon vor Jahren weggegeben…),
hier als ausgleich ein geiler Pro-SNES Text von Dooflands momentan coolster Hardcore/Punk-Band

„I don´t care bout strategy
I want my good old RPGs
Squaresoft, Zelda, Equinox
Cause modern games just fucking suck!

Super! Super Nes! Let´s take a link to the past
Super! Super Nes! Fuck PS, the old school´s best!

I ain´t got no need for speed,
my Mario Kart is what I need
Contra, R-Type and Metroid
16Bit to be enjoyed!

Super Nintendo Mosh Crew
got some smart bombs right here for you!
We´ll nuke the Sega Mega Overdrive
Super Nintendo for life!“

KSM40 – A link to the past
(von der aktuellen Scheibe „The Taste Of Rust“)

Wenn ich ein peinlicher Angeber mit winzigem Ego wäre, würde ich noch erwähnen, dass eben dieser Song, auf eben jener Platte, von besagter Band, mir gewidmet ist … das habe ich aber voll nicht nötig, deshalb hier kein Wort davon!

Let’s show some love for… The Sega Mega Drive

16-Bit of Hawtness

Der hübsche mattschwarze Kerl über dem noch hübscheren und extra für dieses Foto angeheuerten Supermodel, ist der Sega Mega Drive Typ 2, der vor ca. siebzehn Jahren bei mir einzog und seitdem liebevoll umsorgt wird. Bis dato nannte ich nur einen Game Boy (leider nicht mehr in meinem besitzt :-( ) mein Eigen, das war also für mein Zehnjähriges Ich eine große Sache. Ob ich mir den Mega Drive damals explizit gewünscht habe, oder ob meine Eltern sich selbständig gegen Nintendos Konkurrenzprodukt entschieden haben, weiß ich nicht mehr, aber ich war überglücklich angesichts seiner vielen Vorteile. Den Segas Meisterwerk bestach nicht nur durch seine 16-Bit-Grafikpower und das viel zitierte Blast-Processing (was das genau war, wusste damals schon niemand), er war außerdem noch in einem schicken schwarz gehalten, während das SNES eine langweilige mausgraue Kiste war – und wie wir ja wissen, sind alle coolen Sachen schwarz: Ninjas, Zorro, die Pest, Kaffee, Samuel L. Jackson … etc.

Zusätzlich zur Konsole spendierten meine Erziehungsberechtigten noch Disneys Aladdin, dessen Mega Drive Version in meinen Augen der fürs SNES haushoch überlegen ist; nicht zuletzt deswegen, weil man in der MD-Version ein Schwert hat, auf dem SNES aber nur mit Äpfeln wirft. Dass ich direkt im zweiten Level für mehrere Tage dick nicht weiterkam, war nicht so wichtig, Hauptsache der Grundstein war gelegt.

Richtig exzessiv wurde es, als ich mir vom schwer gesparten Taschengeld das grandiose Landstalker zulegte, ein Zelda-Klon mit teilweise sehr hakeligen Sprungrätseln (mehr zum Spiel zu einem anderen Zeitpunkt), dass ich mangels alternativen bis zum letzten auskostete.
Landstalker FTW!
Das war auch der einzige Wermutstropfen – denn während ich meinen pfeilschnellen Sonic Nintendos übergewichtigem Schnauzbartklempner jederzeit vorzog, konnte ich bei Rollenspielen und Adventures nur neidisch auf meine Kumpels mit SNES blicken; denn während die sich mit Zelda, Secret of Mana, Lufia II, Secret of Evermore, Terranigma und Co. vergnügen konnten, sah es für mich diesbezüglich sehr mau aus (von Shining Force/Shining in the Darkness oder Phantasy Star hatte ich damals noch nie was gehört).

Aber wie gesagt, so zockte ich halt die Scheiße aus Landstalker raus, stellte mir an Wochenenden und in den Ferien morgens um fünf Uhr den Wecker, um ja genug Zeit zu haben und rief, als ich bei einem besonders fiesen Rätsel, das meinen zehnjährigen Intellekt überforderte, nicht weiterkam, bei der Tips-und-Tricks Hotline von Sega an (bzw. ich ließ meine Mutter dort anrufen, weil Klein-Ich zu feige dafür war).

Streets of fuckiiing Raaage!!!

Geiler Scheiß im Zwei-Spielermodus war auch immer Streets of Rage 2+3, da konnte Final Fight nicht gegen anstinken, vor allem nicht gegen den fetten Soundtrack.

Kurz vor Ende der kommerziellen Lebensdauer des Mega Drive gabs dann für mich noch das Sega Mega CD Add-on, dass, wie spätestens seit diesem Video bekannt, ein missglückter und total überteuerter Versuch war, die abgelaufene Zeit der Konsole künstlich zu verlängern. Dafür hatte ich dann auch kaum Spiele und nur Sonic CD und den sehr coolen Hubschraubersimulator Thunderhawk sind mir im Gedächtnis geblieben (Thunderhawk 2 für Sonys Playstation 1 kann dafür gar nix).

Mit dem Kauf von eben jener Konsole von Sony irgendwann am Ende des letzten Jahrtausends war mein treuer 16-Bit-Begleiter natürlich erstmal abgemeldet und fristete ein tristes Nischendasein in irgendwelchen Schränken und Kisten.

Doch totgeglaubte leben länger und so gabs bei mir vor so 2-3 Jahren (ausgelöst durch diverse Emulatoren) ein 16-Bit-Revival, bei dem ich meinen Mega Drive entstaubt und mir auch endlich mal ein SuperNintendo zugelegt habe.

Also schaltet nächstes Mal wieder ein, wenn ich uninteressantes Zeug über eines meiner Lieblingsspiele aus dieser Zeit erzähle.

Same Nerd Time – Same Nerd Channel!

Lieblingsspiele (now and then):
Sonic The Hedgehog 2
Streets of Rage 2
Landstalker – Die Schätze von König Nolo
Toejam & Earl 2: Panik auf Funkotron
Phantasy Star IV – End of the Millenium
Dune 2 – Kampf um den Wüstenplaneten


Playlist (Musik):

Iron Maiden – Brave New World
Lost World – Everythings said
Funny Van Dannen – Herzscheisse

Alle Japaner wollen Sex mit minderjährigen Roboter Mädchen

alle japaner wollen sex mit minderjährigen roboter mädchen
und drehen filme darüber, gute filme
über den wert des lebens, darüber, was einen menschen ausmacht
was es bedeutet am leben zu sein, gute filme
hab erst heute einen gesehen, doch die philosophie ist nur fassade
in wirklichkeit, wollen alle japaner sex mit minderjährigen roboter mädchen
und drehen filme darüber

AI Error

verdammt!; warum ist jeder nur so mit seinem eigenen kram beschäftigt?
scheinbar zu beschäftigt, um sich auch mal um jemand anderen zu kümmern
mal richtig zuzuhören – nehmt euch gegenseitig die last von den schultern
ruft alte freunde nicht nur an, wenn ihr irgendwas wollt
ruft an, um mit ihnen zu reden – es ist so wichtig, verflucht!
doch keiner kümmert sich – keiner kümmert sich um was
„Na, alles klar bei dir?“
nur floskel, gehört halt dazu, wenn man sich in der u-bahn trifft
sich im internet über den weg läuft
„Pah, interessiert dich doch einen feuchten dreck“, habe ich mir gedacht
und das schlimmste war, mich hat es genauso wenig gekümmert

No TV Party Tonight!

Vorbei die glorreiche Zeit der Kindheit, als man noch stundenlang vor der Glotze sitzen konnte, und dabei gut unterhalten wurde. Jedes Wochenende, von 6 Uhr in der Früh, bis mittags, gekrönt von der Sendung mit der Maus, Cartoons Non-stop.
Heutzutage als Kind Fernsehn zu schauen, muss echt scheiße sein. Mein Kleiner tut mir jetzt schon leid.

Die heutige Fernsehlandschaft lässt mich total kalt. Selbst die Cartoons sind super lahm geworden, und auch wenn ich verstehen kann, wie sich manche Leute am RTL/RTL 2 Assi-TV ergötzen können, wecken diese Sendungen in mir nur den Wunsch, meinen Kopf mehrmals kräftig gegen eine feste Unterlage zu hauen, bis so viele Neuronen abgestorben sind, dass diese die Erinnerung an das eben erlebte mit ins Grab nehmen.

Seit wir vor ca. 2 Monaten umgezogen sind, habe ich hier noch nie Fernsehen geguckt. Das Einzige, was ich vom Programm mitbekomme, ist die halbe Sekunde, die meine Glotze zum automatischen umschalten auf den HDMI-Kanal braucht, wenn ich meine PS3 anwerfe.

Und wo wird dann der Hunger nach ausgewählten Serien gestillt? Im mighty mighty Internet natürlich. Ich glaube, ich habe nicht eine Folge Big Bang Theory in der Röhre gesehen.
Und noch größer ist mein Bedürfnis nach nerdigen Internet-Review Shows und www.cinemassacre.com (Angry Video Game Nerd anyone? ) und www.ThatGuyWithTheGlasses.com (Nostalgia Critic, Nostalgia Chick, Spoony und Likara) sind täglich einen Besuch wert.

Und so sehe ich mir öfter Leute an, die über Videospiele, Filme und Comics reden, als diese selber zu konsumieren. Life is strange…or maybe it’s just me…

Playlist:
The Assasinators – Sigt efter hjertet
Nerd Army – Solar EP
MAXPOWER – Discographie

Tritt in die Nostalgie-Eier!

Die letzten zwei Abende dieser Blockwoche haben ich und ein Klassenkamerad bei einem gemeinsamen Freund in Weinheim verbracht. Wir haben also nach zehn Stunden Schule noch mal für eine Stunde mein Auto geentert, sind nach Weinheim gedüst, haben da gepennt, sind morgens ne Stunde früher aufgestanden um rechtzeitig wieder in der Fachschule zu sitzen – und das Ganze am nächsten Tag noch mal.
Und es war spitze!

Wir haben beide Abende hauptsächlich mit einem alten Brettspiel verbracht, dass besagter Weinheimer Kumpel kürzlich bei Ebay ersteigert hat: StarQuest. Man spielt die aus dem Warhammer 40k Universum bekannten Space Marines (in Deutschland wurden allerdings alle Namen und Begriffe geändert, wohl um das Spiel zu entschärfen), entscheidet über deren Bewaffnung, zieht über das Spielfeld, setzt Befehls- und Ausrüstungskarten ein und trägt tödliche Würfelduelle mit Orks, Androiden und Chaos-Marines aus.
Es hat tierischen Spaß gemacht und trat mir volle Kanne in meine Nostalgie-Eier.

StarQuest FTW!
(For the Emperoooooooooooooooooooooooor!!!)

Was könnte einen mehr an früher Erinnern, als ein Brettspiel, bei dem man als genetisch veränderter Supersoldat fiese Aliens abknallt. Menschen wie mich macht so ein Quatsch nachdenklich.

Ich erinnerte mich an alte Klassenfahrten, auf denen wir den Fantasy Ableger HeroQuest dabei hatten und uns damit die Nächte um die Ohren schlugen.
Es gehörte einem meiner damaligen Freunde, und ein anderer hatte auch StarQuest. Leute, die ich seit gefühlten fünftausend Jahren nicht mehr gesehen habe, die ich jetzt nicht mal mehr auf der Straße erkennen würde, und mit denen ich vermutlich auch nicht mehr viel gemeinsam habe. Aber hier saß ich nun, 27 Jahre alt, mit Menschen die ich kaum ein Jahr kenne, und ich habe mich wieder wie ein zehnjähriger Junge auf einer Klassenfahrt gefühlt. Und es war ein gutes Gefühl, jedenfalls für diese zwei Abende.

Ich dachte also an früher, an alte Freude – aber auch an die neuen Freunde, mit denen ich den Abend verbrachte.

Der schönste Nebeneffekt davon, dass ich endlich meinen Arsch hochbekommen habe… nein, dass ist nicht richtig, dass ist sogar total falsch.
Also, der schönste Nebeneffekt davon, dass mein Sohn mir im noch ungeborenen Zustand so heftig in den Arsch getreten hat, dass ich das heute noch spüre, ist, dass ich Menschen kennengelernt, Freuden gefunden habe, mit denen mich, trotz großer und auch mal nicht so großer Altersunterschiede, viel verbindet. Zwar war ich nicht unbedingt schlecht darin, Leute kennenzulernen (jedenfalls nicht schlechter, als jeder andere zutiefst unsichere Mensch auch), aber wie oft trifft man schon jemanden, mit dem einen auf Anhieb etwas verbindet, den man schon nach kurzer Zeit einen Freund nennt und nicht mehr missen möchte? Vor allem, wenn man den ganzen Tag zu Hause hockt und Videospiele spielt, während die Freundin arbeiten geht.

Allerdings bin ich echt scheiße im pflegen von Freundschaften und Kontakten (das habe ich wohl von meinem Vater…) aber ich versuche mich zu besser, echt ey…

Playlist:
Inner Conflict – Anschlusstreffer
Iron Maiden – Dance of Death
Samsas Traum – a.Ura und das Schnecken.Haus